Emirates verhandelt weitere Wien-Flüge

Im Frühjahr hat Emirates für ihren Sommerflugplan trotz heftiger Gegenwehr der AUA die Bewilligungen für einen zweiten täglichen Flug zwischen Wien und Dubai erhalten. Diese Verkehrsrechte will sich die Golf-Airline auch im Winterflugplan sichern und kämpft mit harten Bandagen.

Laut dem Magazin „Format“ verhandelt nächste Woche eine österreichische Delegation des Außen- und des Verkehrsministeriums in Dubai für die Winterflugpläne von AUA und Emirates. AUA-Vorstand Peter Malanik glaubt, dass die Araber Wirtschaftstreibenden aus der EU mit harten Sanktionen in Dubai drohen könnten, wenn die Verhandlungen platzen. Für österreichische Passagiere könnte eine Visumspflicht kommen - was laut „Format“ auch Emirates-Österreich-Chef Martin Gross nicht ausschließt. Die AUA wettert seit langem gegen Wettbewerbsnachteile gegenüber dem finanzstarken arabischen Mitbewerber mit seinem Drehkreuz in Dubai. Sie fürchtet, dass Emirates von Europa-Airports Passagiere „absaugt“.

Die AUA selber bangt um Passagiere um ihre ohnehin angeschlagene Langstrecke - namentlich wird Druck auf den Strecken Mumbai, Delhi und Bangkok beklagt. Dem Magazin zufolge soll sogar Lufthansa-Chef Christoph Franz bei Infrastrukturministerin Doris Bures gegen Emirates opponiert haben. Im Ministerium selbst ist von einer Liberalisierung des bilateralen Flugverkehrs bei gleichzeitiger Sicherstellung von gleichen und fairen Wettbewerbsbedingungen die Rede. (APA/red)


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