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D: Verzicht auf Luftverkehrssteuer gefordert
Die deutsche Tourismusbranche fordert von der Bundesregierung, die Luftverkehrssteuer für Flüge nach Ägypten und Tunesien auszusetzen.
"Damit würde die Regierung ein Zeichen der Solidarität mit den Bürgern dieser Länder setzen", sagte DRV-Präsident Jürgen Büchy vergangenen Freitag in Berlin. Zugleich schaffe es einen "Anreiz für Reisende, wieder in diese beiden Länder zu reisen und damit auch einen Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaft" dort zu leisten.
Seit 1. Jänner werden für Flüge aus Deutschland nach Tunesien 8 EUR zusätzlich erhoben, nach Ägypten 25 EUR. Zuvor hatte sich bereits Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold für den zeitweiligen Verzicht auf die Steuer für Flüge in die beiden Länder ausgesprochen. Das wäre "ein Beitrag zur Aufbauhilfe" für die beiden Länder im Umbruch, sagte Hunold. "Wir sind froh, dass sich die politische Situation vor Ort stabilisiert hat. Für die weitere Entwicklung in Ägypten ist es jetzt wichtig, dass nach dem politischen Umbruch schnell wieder Normalität einkehrt", meinte Hunold.
Air Berlin plant am 27. Februar ab Düsseldorf einen Sonderflug nach Hurghada ans Rote Meer. Ab 1. März werde wieder "ein umfangreiches Flugprogramm" zu den Ferienorten in Ägypten angeboten. (AG/red)
deutschland, luftfahrtsteuer, air berlin, drv, tunesien, ägypten
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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25 Februar 2026
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