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ÖHV befürchtet Steuerbelastungen

Angesichts des drohenden Sparpakets der Regierung befürchtet die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) neue Steuerbelastungen für die heimischen Beherbergungsbetriebe.

"Für die Hoteliers ist die ganze Diskussion rund um zusätzliche Belastungen ein Horrorszenario", sagte ÖHV-Präsident Peter Peer im Gespräch mit der APA. Die Einführung von Vermögenszuwachssteuern wäre ein Desaster. In Österreich sei die Abgabenquote mit 42,4% (2009) ohnehin bereits eine der höchsten in der EU. Anlass zur Sorge vor neuen Steuern gab auch die Erhöhung der Ortstaxen in Niederösterreich. Die Gebühren seien Ende Juni über Nacht fast verdoppelt worden. Die neue Regelung gilt ab 1. Jänner 2011. Von den Einnahmen gingen dann 65% ins Landesbudget, bisher flossen 100% in die Gemeindekasse. Die Hoteliers knirschen: "Die Aufregung in Niederösterreich ist groß - es herrscht Unverständnis", berichtet ÖHV-Sprecher Martin Stanits.

Eine höhere Steuerlast birgt laut ÖHV die Gefahr, dass die Hoteliers an der Personal-Kostenschraube drehen und Mitarbeiter entlassen müssen. "30% der Szenarien, die durch die Presse gehen, sind existenzbedrohlich, wenn alles kommt", so Peer. Vor allem die im Raum stehenden Vorschläge, die Grundsteuer oder die Einheitswerte zu erhöhen, bereitet den Lobbyisten Kopfzerbrechen. "Das kann weder die Gewerkschaft noch die Regierung wollen, dass sie neue Probleme am Arbeitsmarkt generiert", so Peer.


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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