| news | flug
Air France sieht Verlust im Quartal
Air France-KLM erwartet angesichts der Wirtschaftsflaute einen Verlust für das vergangene Quartal. Wegen schrumpfender Einnahmen aus dem Passagiergeschäft und eines starken Rückgangs im Frachtgeschäft sei das operative Ergebnis im dritten Geschäftsquartal "wahrscheinlich negativ", teilte die Fluggesellschaft am Dienstag mit.
Zudem habe das Unternehmen wegen bestehender Sicherungsverträge nicht von dem deutlichen Rückgang des Ölpreises profitieren können. Im Finanzjahr 2008/09 (per Ende März) erwartet Air France-KLM nun einen operativen Gewinn, "seine Höhe wird aber von der Entwicklung der wirtschaftlichen Situation in den kommenden Wochen abhängen", hieß es. Zuvor hatte das Unternehmen ein "eindeutig positives" Ergebnis anvisiert.
Lufthansa bestätigt Prognose
Der Konkurrent Lufthansa bekräftigte am Dienstag seine Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die größte deutsche Fluggesellschaft hatte für 2008 einen operativen Gewinn von rund 1,1 Mrd. EUR erwartet. Nach den ersten drei Quartalen standen bereits 984 Mio. EUR zu Buche. Während die Air-France-Aktie nach Börseneröffnung um bis zu 5% einbrach, drehte die Lufthansa-Aktie nach der Bestätigung der Geschäftserwartungen ins Plus und notierte knapp 3% fester.(APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
Touristiknews des Tages
22 September 2026
Lesen Sie weitere
Artikel aus dieser Rubrik
-
Ethiopian Airlines mit Business-Class-Angebot ab Wien
Eine Vertriebspromotion für den österreichischen... -
Österreich beteiligt sich an Förderung von grünem Kerosin
Deutschland, Österreich und Luxemburg wollen... -
Salzburg Airport stellt Winterflugplan 2026/27 vor
Der Winterflugplan 2026/27 ab Salzburg... -
Austrian Airlines bei Skytrax Awards 2026 mehrfach ausgezeichnet
Austrian Airlines erreicht bei den... -
Kerosinpreise: Wizz Air kürzt Flugplan
Die wegen des Iran-Kriegs explodierenden...
