a&o-Umfrage: Europa und Kurztrips prägen das Reiseverhalten


a&o Familienzimmer in Florenz
Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Preis, Energiekosten und die Weltlage die Reiseentscheidungen vieler Europäer:innen beeinflussen.

Im Sommer 2026 entscheiden sich viele Europäer:innen aufgrund steigender Kosten und geopolitischer Unsicherheiten für Reisen innerhalb Europas. Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels mit mehr als 14.000 Befragten aus zwölf Ländern bleiben 11% in diesem Sommer ganz zu Hause. Gleichzeitig gewinnen Städte- und Kurztrips an Bedeutung: 30% planen eine Kurzreise im eigenen Land, weitere 16% einen Kurztrip innerhalb Europas und 17% eine mindestens einwöchige Europareise. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei den 18- bis 34-Jährigen.

Preis bleibt wichtigster Entscheidungsfaktor

Für 31% der Befragten war der Preis ausschlaggebend für die Wahl ihres letzten Reiseziels und damit der wichtigste Einzelgrund bei der Reiseentscheidung. „Reisen bleibt ein starkes Bedürfnis – aber die Entscheidung, wohin es geht, ist heute mehr denn je eine Budgetfrage“, sagt Phillip Winter, CMO von a&o Hostels. Besonders in Ungarn sowie in Belgien und den Niederlanden spielt der Preis bei der Reiseplanung eine wichtige Rolle. Unter den 18- bis 34-Jährigen geben bis zu 37% an, ihr Reiseziel maßgeblich nach dem verfügbaren Budget ausgewählt zu haben.

Energiekosten und Weltlage beeinflussen die Urlaubsplanung

Neben den Reisekosten wirken sich auch hohe Energiekosten auf die Urlaubsplanung aus. 11% der Befragten verzichten in diesem Sommer deshalb vollständig auf eine Reise, in Deutschland und Frankreich liegt dieser Anteil sogar bei 15%. Weitere 5% möchten aufgrund der Energiekosten auf mindestens eine Flugreise verzichten, 3% auf mindestens eine Reise mit dem Auto. Insgesamt besonders betroffen sind ältere Reisende: In der Altersgruppe der über 55-Jährigen geben 13% an, in diesem Sommer gar nicht zu verreisen, bei den 18- bis 34-Jährigen sind es rund 7%.

Auch geopolitische Entwicklungen beeinflussen die Reiseplanung. 12% der Befragten geben an, dass die aktuelle Weltlage ihre Wahl des Reiseziels beeinflusst hat, in Österreich liegt dieser Anteil bei 19%. Ungeachtet der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen bleibt für viele jedoch der persönliche Reisewunsch entscheidend: 20% wählten ihr letztes Reiseziel, weil sie dieses schon lange besuchen wollten. In Österreich trifft das sogar auf 25% der Befragten zu. (red)


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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