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Vulkan-Surfen in Nicaragua

Nicaragua ist Heimat von mehr als 50 Vulkanen, von denen der 1850 entstandene Cerro Negro – der „schwarze Hügel“ – der jüngste Vertreter des Landes ist.

Mit einer Höhe von 728 Metern, zählt der Vulkan zwar nicht zu den höchsten Feuerbergen des Landes, dafür aber zu den aktivsten, dessen ständige vulkanische Aktivität gut durch den regelmäßigen Ausstoß von Schwefeldämpfen erkennbar ist. Der knapp drei Kilometer lange Cerro Negro Volcano Trail nahe der Stadt Rota, Léon, führt vorbei an ein paar schönen Aussichtspunkten und durch die Wildblumenvegetation des Berges. Abenteuerlustige können den Abstieg zum Vulkan-Surfen nutzen, einer rasanten Schlittenfahrt über die schwarzen Vulkansandpisten des Cerro Negro.

Wandern am Kraterrand

Weiter im Süden Nicaraguas finden Besucher im Parque Nacional Volcán Masaya zwei weitere Vulkane mit insgesamt fünf Kratern: den namensgebenden Vulkan Masaya und den Vulkan Nindirí. Die vulkanische Aktivität des Parks lässt sich am besten am Cráter Santiago beobachten, in dem glühende Lava fast schon dauersprudelt, aber auch am El Comalito, dem rauchenden Vulkankegel. Der Vulkanpark besitzt ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen, in dem Besucher auf Leguane, Affen und Waschbären treffen können – bemerkenswert ist auch eine Kolonie von wilden Papageien, die in den Schwefelkraterwänden des Parks lebt. (red)


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