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Geheimtipp: mit dem Drahtesel zu den Dörfern rund um Sopron


Foto: HTA
Ágfalva ist von Sopron aus leicht per Rad erreichbar
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Harka war bis vor 80 Jahren eine der reichsten Siedlungen in der Umgebung Soprons
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Die einzigartige Kirche in Brennbergbánya vereint Gottes- und Gasthaus unter einem Dach

Ein weiterer Grund, eine Reise nach Sopron für mehrere Tage, wenn nicht sogar eine Woche, zu planen, sind die malerischen Dörfer, die sich in unmittelbarer Umgebung befinden und sich ganz einfach mit dem Rad erkunden lassen.

• Nur 7 Kilometer westlich von Soprons Zentrum entfernt liegt das hübsche Dorf Ágfalva, das erstmals im Jahr 1194 schriftliche Erwähnung fand und das in der Geschichte gleich zweimal Schauplatz von historischen Ereignissen war. Nach dem 1. Weltkrieg fand hier die Volksabstimmung über den Anschluss an Österreich bzw. Ungarn statt und nach dem 2. Weltkrieg kam es zur Vertreibung der zum großen Teil deutschsprachigen Bevölkerung. Heute erzählen verschiedene Denkmäler von der bewegten Vergangenheit des kleinen Ortes. Sehenswert ist auch die spätbarocke Kirche. Zudem lohnt ein Abstecher zum Vadon Reitclub, wo man u.a. eine Kutschenfahrt oder einen Ausritt unternehmen kann.

• Weiter könnte die Radtour durch unberührte Natur ins kleine Dörfchen Brennbergbánya führen, das nur 12 Kilometer von Ágfalva entfernt ist. Hier wurde 1759 das erste Kohlebergwerk in Ungarn eröffnet, das mit kurzen Unterbrechungen bis Ende der 1950er Jahre betrieben wurde und dessen Geschichte in einer Ausstellung im Bergbau-Gedächtnishaus dokumentiert ist. Das Siegel „einzigartig“ trägt die Kirche des Ortes aus gutem Grund: Unter ihrem Dach befindet sich nicht nur ein Gottesheim, sondern auch eine Kneipe. Die Holzkonstruktion im Inneren der Bergmannskirche ist einem Stollen nachempfunden.

• 7 Kilometer südlich von Sopron, dort wo die hügeligen Ausläufer der Alpen enden und die Kleine Ungarische Tiefebene beginnt, will die nächste malerische Ortschaft erkundet werden. Auch Harka blickt auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurück und war bis 1946 die wirtschaftlich und kulturell reichste Siedlung in der Umgebung von Sopron. Das Dorf kann zwar nicht mit allzu vielen Sehenswürdigkeiten aufwarten, ein Bummel durch seine friedlichen Gassen lohnt aber allemal, bevor man seinen Ausflug gemütlich fortsetzt oder zurück nach Sopron radelt.

Kontakt für weitere Infos & Rückfragen:
Ungarisches Tourismusamt Kinga Farkas, Repräsentantin Deutschland & Österreich, Geschäftsentwicklung
Email: kinga.farkas@mtu.gov.hu


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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