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Visegrád: kleines Städtchen ganz groß


Foto: HTA
Das Donauknie bei Visegrad
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Die Zitadelle stammt aus dem 13. Jahrhundert
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Malerischer Blick von der Zitadelle in Visegrad

Etwa 40 Kilometer (ca. 50 Minuten) nördlich von Budapest befindet sich mit Visegrád ein weiteres geschichtsträchtiges Ausflugsziel. 

Zu den Highlights des malerischen Ortes, der im Donauknie liegt und idyllisch vom Börzsöny sowie Visegráder Gebirge umrahmt wird, zählen neben dem hübschen Zentrum die historischen Ruinen des königlichen Palastes, die Zitadelle und der Salomon-Turm.

• Erbaut im 13. Jahrhundert thront die Zitadelle majestätisch auf einem Hügel über der mit 1.900 Einwohnern kleinsten Stadt Ungarns und gibt von ihrer Terrasse aus einen umwerfenden Panoramablick auf das Donauknie und die Hügellandschaft frei. Die Festung, in der für einige Zeit die königlichen Insignien untergebracht waren, wurde 1250 erbaut und im Laufe der Jahrhunderte ständig erweitert. Trotz mehrmaliger Belagerung und Eroberung überlebte sie zwar die Türkenkriege, fiel jedoch 1702 dem Feldzug der Habsburger gegen den Rákóczi Aufstand zum Opfer. Alles, was von der ehemals mächtigen Burg übrigblieb, sind die heutigen Ruinen, die interessierte Besucher zu einem Ausflug in die bewegte Vergangenheit einladen.

• Am Fuße der Zitadelle finden Besucher den Salomon-Turm, der einst Teil der Burganlage war. Der monumentale, sechseckige Wohnturm, der in ganz Mitteleuropa als einzigartig gilt, wurde erbaut, um die Handelsroute zwischen Buda und Esztergom zu überwachen.

• Im Königspalast wird das goldene Zeitalter Ungarns wieder lebendig. Erbaut unter König Karl I, der mitsamt seinem Gefolge ins Dörfchen Visegrád zog, dieses zur Hauptstadt von Ungarn machte und damit für einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung sorgte, erlebten die ehrwürdigen Gemäuer ihre glanzvollste Zeit im 15. Jahrhundert unter König Matthias. Von den beeindruckenden Kassettendecken, opulenten Wohnräumen, Hallen mit vergoldeten Säulen, imposanten Ballsälen, mächtigen Innenhöfen mit Marmorbrunnen und ausladenden Gärten des damaligen Renaissance-Palasts schwärmte auch der italienische Humanist Antonio Bonfini. Die meiste Pracht ist leider mit den Türkenkriegen verlorengegangen, dennoch kann man sich heute bei einem geführten Rundgang durch den renovierten Teil des Palasts mit ein bisschen Phantasie in die ruhmreiche Ära zurückversetzen.

Kontakt für weitere Infos & Rückfragen
Ungarisches Tourismusamt
Kinga Farkas, Repräsentantin Deutschland & Österreich, Geschäftsentwicklung
Email: kinga.farkas@mtu.gov.hu


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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