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In einem Boot an einem Strang


tip-Chefredakteurin Elo Resch-Pilcik
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Chinesische Zeichen für Krise: Gefahr und Gelegenheit
Chinesische Zeichen für Krise: Gefahr und Gelegenheit

Die Zukunft, jedenfalls die im Normalmodus, ist noch wochenweit entfernt. Oder gar weiter. Nachdenken über die Zeit nach dem Neustart wird derzeit aber jede/r. Hilfreich dabei sind zahlreiche Online-Initiativen, die den Austausch unter Touristikern und Beratern unterstützen. Kostenlos.
 

Dass Krise auch mit Chance einhergeht, ist nicht neu. Das chinesische Wort für Krise, weiji, besteht aus den zwei Schriftzeichen Gefahr und Gelegenheit. Die Gefahr, die derzeit – nicht nur, aber eben besonders stark – der Reisebranche droht, ist allen bewusst. An den Gelegenheiten bzw. Chancen, die sich daraus ergeben, kann noch gearbeitet werden. Unterstützung bieten dabei einige Initiativen, vorwiegend in Deutschland, aber für Österreich ebenso relevant und umsetzbar.

Zukunftstage-Webinare

Speziell für Reisebüros hat sich tourismuszukunft.de die „Zukunftstage Reisevertrieb“ überlegt. An zwei Tagen, gestern und heute, hielten Experten aus dem Reisevertrieb kostenlose Live Webinare ab. vir-Präsident Michael Buller sieht es als unausweichlich an, dass, was der vir schon lange fordert, eine Verschmelzung von online und offline komme. Günter Exel, der vielen österreichischen Reisebüros die Online-Materie verständlich gemacht hat, referierte über professionelle Kommunikation in der Krise, Coach und Berater Thomas Wiedemann gab hilfreiche Tipps über „Führen in der Krise“, Trainerin Margit Heuser warnt davor, dass „Hoffnung keine Strategie“ sei u.v.m. Wer die Übertragungen verpasst hat, kann sie hier nachschauen.

Mit- statt Gegeneinander

Eines zeichnet sich schon jetzt ab: Ein starkes Miteinander, das – zumindest derzeit – das bisherige Gegeneinander vieler Einzelkämpfer abgelöst hat. Welchen Sinneswandel eine noch nie dagewesene Krise stimulieren kann, zeigt auch die Virenforschung: Statt dem Drängen nach Pionierstatus mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen nachzugeben herrscht auch hier ein erstaunliches Miteinander vor, bei dem Informationen einfach ausgetauscht werden. Um so rascher zum Erfolg zu gelangen.

Und warum sollte das nicht auch für die Reisebranche gelten? Jede/r macht sich derzeit Gedanken über eine Neuaufstellung, über neue Einnahmequellen, über eigentlich fast alles. Das ergibt einen riesigen Pool an Denkansätzen und Ideen. Auch wenn es für eine Lösung noch zu früh ist, die Zeit nach der Krise kommt bestimmt. So bestimmt, wie die Lust am Reisen wiederkehren wird. erp


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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