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AGA Umfrage: Touristen besorgt um Sicherheit

Laut einer Allianz Global Assistance Umfrage zur Sicherheit auf Reisen sorgen sich 58,1% der Österreicher, mit Terrorereignissen konfrontiert zu werden.
 

Damit erscheint Terror als mit Abstand größte Bedrohung unterwegs, gefolgt von Diebstahl (46,9%), Krankheit (44,7%) und Überfällen (43,0%). Besonders groß ist die Terror-Reiseangst bei der Bevölkerung in Wien und Niederösterreich, während sich Tiroler und Vorarlberger diesbezüglich weniger sorgen.

Inlandsurlaub gilt als sicher

Nur 6,9% der Österreicher fühlen sich laut Umfrage bei Safaris oder Abenteuertouren sicher. 84% der Befragten meinen darüber hinaus, dass Gefahren bei Übersee-Reisen generell drohen, sowohl bei Städtereisen, als auch beim Strandurlaub. In heimischen Gefilden fühlt man sich hingegen behüteter. Mehr als zwei Drittel stufen laut Umfrage einen Wanderurlaub in Österreich als absolut sicher ein, lediglich die Wiener zeigen sich diesbezüglich etwas skeptischer. 38,5% halten auch den Wintersport-Urlaub für völlig ungefährlich.

Bus ist unsicherstes Verkehrsmittel für Österreicher

Bei den Verkehrsmittel, die zur Anreise genutzt werden, liegt die Bahn mit klarem Abstand an der Spitze, gefolgt von Auto, Flugzeug und Schiff. Die Busreise befindet sich im Sicherheitsranking an letzter Stelle: Nur 17,3% der Befragten stufen Fahrten mit dem Reisebus als sehr sicher ein. Individualreisen werden insgesamt als etwas weniger gefährlich eingeschätzt als Gruppenreisen.

Jeder zweite Befragte betonte, dass politische Stabilität und Sicherheitsstandards in einem Land sehr großen Einfluss auf seine Reiseplanung haben. Somit kommt der Sicherheitsfaktor – insbesondere bei der älteren Generation – gleich nach der Schönheit der Landschaft und noch weit vor Klima, Preisniveau, Gastronomie und Kultur. Die sozialen Verhältnisse im Reiseland, die Religion, allfällige Sprachbarrieren, Anreisedauer und mögliche Zeitverschiebung spielen bei der Urlaubsentscheidung hingegen kaum eine Rolle.

„Der Tourismus hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder und auch immer kurzfristiger nach politisch schwierigen Ereignissen, Naturkatastrophen oder Epidemien wieder erholt. Steigende Passagierzahlen, wie zum Beispiel am Flughafen Wien, sprechen ebenso dafür: Die Menschen wollen verreisen und werden dies auch tun“, kommentiert Dr. Christoph Heißenberger, Österreich-Geschäftsführer der Allianz Global Assistance, die Umfrageergebnisse.

(red)


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Foto: Michaela Trpin

Autor/in:

Redakteurin / Senior Editor

Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Crossmediale Marketingkommunikation studiert und versteht es, ihre im Bachelor- und Masterstudium erlernten Kenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen hat sie, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht. Im Verlag betreut sie die Themen Karibik, Lateinamerika und Luxusreisen.





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