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Aeroflot: Änderung der Zahlungsstrategie

Ab sofort sind bei Russlands nationaler Fluglinie keine Kreditkarten-Zahlungen über externe Kanäle mehr möglich, berichten russische Medien. Nichtrussische Reisebüros betrifft diese Regelung nicht.

Begründet wird die Maßnahme mit den zu hohen Kosten. Russische Reisebüros und Travel Manager können die Tickets damit nur noch über einen speziellen Prozess direkt bei Aeroflot bezahlen, der eine eigene Vereinbarung mit einer Bank voraussetzt.

Viele Geschäftsreisebüros in Russland befürchten nun, dass sie Firmenkunden verlieren. Denn die Vorgangsweise verursacht deutlich höhere Kosten, die sie in Form einer Servicegebühr weitergeben müssen. Sie könnte bis zu 5% des Ticketpreises ausmachen, heißt es, und dazu führen, dass viele Kunden gleich direkt bei Aeroflot buchen.

Aeroflot leidet schon seit einige Zeit unter der Wirtschaftskrise in Russland, die zu einem deutlichen Rückgang der Flugbuchungen geführt hat. Erst im Juni hatte die Fluggesellschaft bekannt gegeben, dass sie ihre Kapazitäten verringern und nicht weniger als 43 ihrer 161 Flugzeuge verkaufen wolle - darunter 21 Airbus A321, 13 Boeing 777-300ER und acht Airbus A330-300. Zudem hat Aeroflot eine Bestellung über 22 neue Boeing 787 storniert, die ab 2016 ausgeliefert werden sollten. (red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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