| Counterschulung

Umsatzstärke = anfangen und dranbleiben!


Im Arbeitsalltag gilt: lieber positiv als negativ
„Ich soll, ich sollte, ich möchte eigentlich“ – oder doch lieber „Ich werde, ich tu, ich mache!“? Oft gibt es viele Pläne und gute Vorsätze, aber es scheitert an der Umsetzung. Trainerin und Coach Burgi Altenthaler gibt Tipps, wie man Ziele erfolgreich erreichen kann.

Trotz technischer Unterstützung haben wir immer scheinbar weniger Zeit verfügbar. Vieles, was wir erledigen möchten oder sollten „geht grad nicht“ und „mach’ ich, wenn ich dazu komme“ - weil „was denn noch alles!“ - nährt ein ständiges schlechtes Gewissen. Und das stresst. Ob innerer Schweinehund, kleines Faultier oder auch persönliche Komfortzone genannt, wir kennen unsere persönlichen Herausforderungen. Was können wir also selbst tun, um unsere Situation zu erleichtern?

Was ist wichtig?

Viele unserer Tätigkeiten sind Tagesgeschäft und unverzichtbar. Dabei ist es notwendig, die Zeit sinnbringend einzuteilen: Wir müssen zwischen „wichtig“ und „dringend“ unterscheiden. Und es kommt auch darauf an, ob wir handeln wollen, was wir bis wann erledigen wollen und wie wir’s anlegen.

Feuer fangen

Persönliche Weiterentwicklung findet NUR außerhalb unserer „Komfortzone“ statt. 90% der Menschen bewegen sich auf Energiestufe 4 bis 6 auf einer Skala, die bis 10 reicht. Wachstum findet aber erst ab Stufe 7 bis 10 statt – und das ist außerhalb der Komfortzone. Hier brennt das innere Feuer, hier haben wir Spaß beim Erfolg! Entwickle für dich einen Plan, um eine neue Gewohnheit aufzubauen bzw. eine zusätzliche Aufgabe in den Alltag zu integrieren!

Von „To do“ zu „I will“

Jeder Mensch ist anders und damit auch ein anderer Umsetzungstyp. Von diszipliniert über pragmatisch bis zu improvisationsstark ist alles dabei. Ändere deine Listen: von der „To do“ zur „I will“-Liste. Dein neues Ziel könnte lauten: statt „Ich werde meine Kunden jetzt öfter anrufen!“, neu und besser: „Ich rufe täglich drei meiner Kunden an!“

SMART sein

Setze dir konkrete Ziele ganz nach dem Motto SMART: 

  • S (spezifisch): schriftlich, positiv, persönlich
  • M (messbar): konkret, genau
  • A (attraktiv): anziehend, erreichbar
  • R (realistisch): glaubhaft, selbst realisierbar
  • T (terminiert): zeitlich gegliedert

Tipps zu mehr Umsetzungsstärke

  • Schreibe ein Ziel auf
  • Mache das Ziel sichtbar – der Mensch ist ein „Augentier“
  • Finde ein Motto für Dich (Motivationsspruch)
  • Suche Dir einen Verbündeten
  • Fang klein an und steigere Dich
  • „Häppchenweise“ zum Erfolg – definiere Einzelschritte
  • Nutze die Kraft des Rhythmus: Jeden Tag ein Schritt in Richtung Ziel
  • Und wenn es mal nicht so klappt - aufstehen, Krone richten und weitergehen
  • Belohne Dich zwischendurch
  • Halte mindestens 21 Tage lang durch, nur so wird es zur Gewohnheit
  • Kontrolliere deine Fortschritte. Es ist besser, 70% erledigt zu wissen, als 100% unerledigt

Zur Überprüfung

Wenn du dabei bist, die Liste zu beginnen oder abzuarbeiten, stelle dir nochmals die Fragen:

  • Welche Schritte will ich tun – was ist der erste Schritt?
  • Welche Verhaltensweisen möchte ich verbessern/ ablegen/erwerben?
  • Wem erzähle ich davon und nehme mich damit noch mehr in die Pflicht?

Denke, rede und handle künftig lösungs- bzw. zielorientiert, und das beginnt schon bei der Wahl deiner Worte. Unsere Worte beeinflussen unsere Gedanken und darüber hinaus auch unsere Emotionen und damit auch unser TUN.

Statt:
  • Ich muss, ich müsste, ich sollte
  • Ich kann das nicht!
  • Das klappt nicht!
  • Das ist nicht zu schaffen!
Besser: 
  • Ich will, ich möchte, ich werde
  • Wie schaffe ich das am besten?
  • Welche anderen Lösungsansätze gibt es?
  • Wie sieht der erste Schritt aus?

Burgi Altenthaler


  counterschulung, motivation, dranbleiben, umsetzungsstärke


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