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UNWTO rechnet für 2011 mit weiterem Aufschwung
11 März 2011, 09:54

"Wir sind wieder auf Schiene - für 2011 rechnen wir mit einer Konsolidierung der Erholung im Vorjahr und mit einem Zuwachs bei der Zahl der weltweiten Gästeankünfte um durchschnittlich 4 bis 5%", sagte UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai auf der ITB in Berlin. "Die aktuelle Situation in Nordafrika wird diese globale Prognose nicht ändern", meinte er in Anspielung auf die Umwälzungen in Ägypten, Tunesien und Libyen. In Europa sei mit einem Plus von 2 bis 4% zu rechnen. 2010 legten die weltweiten Ankünfte gegenüber dem Krisenjahr davor um 6,7% auf insgesamt 935 Millionen zu. Gut die Hälfte aller Ankünfte (51%) verbuchte Europa - der weitgehend gesättigte Markt wuchs aber nur um 3% auf 471 Millionen Ankünfte. Österreich lag mit einem Plus von 3,3% auf 33,4 Mio. Gästeankünfte über dem europäischen Durchschnitt. Fast ein Viertel (22%) aller internationalen Gästeankünfte ziehen bereits Asien und die Pazifik-Region an. Die asiatischen Destinationen waren im Vorjahr die ersten, die sich nach der Krise erholten, und - mit einem Gästeplus von 13% - auch jene mit dem stärksten Wachstum. Heuer sei dort ein weiteres Plus von 7%, also 2 bis 3% über dem Durchschnitt, zu erwarten. "2010 war ein ziemlich gutes Jahr - der Abwärtstrend konnte nicht nur gestoppt sondern auch gedreht werden", so Rifai. Die Zielmarke von weltweit 1,6 Mrd. Ankünften bis zum Jahr 2020 sei nun wieder eindeutig in Reichweite gerückt. Der Kuchen werde immer größer. Europa verliere allerdings Marktanteile. Hier hemmten die hohe Arbeitslosigkeit und das schwache Verbrauchervertrauen die Entwicklung. (APA/red)

"Wir sind wieder auf Schiene - für 2011 rechnen wir mit einer Konsolidierung der Erholung im Vorjahr und mit einem Zuwachs bei der Zahl der weltweiten Gästeankünfte um durchschnittlich 4 bis 5%", sagte UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai auf der ITB in Berlin. "Die aktuelle Situation in Nordafrika wird diese globale Prognose nicht ändern", meinte er in Anspielung auf die Umwälzungen in Ägypten, Tunesien und Libyen. In Europa sei mit einem Plus von 2 bis 4% zu rechnen.

2010 legten die weltweiten Ankünfte gegenüber dem Krisenjahr davor um 6,7% auf insgesamt 935 Millionen zu. Gut die Hälfte aller Ankünfte (51%) verbuchte Europa - der weitgehend gesättigte Markt wuchs aber nur um 3% auf 471 Millionen Ankünfte. Österreich lag mit einem Plus von 3,3% auf 33,4 Mio. Gästeankünfte über dem europäischen Durchschnitt. Fast ein Viertel (22%) aller internationalen Gästeankünfte ziehen bereits Asien und die Pazifik-Region an. Die asiatischen Destinationen waren im Vorjahr die ersten, die sich nach der Krise erholten, und - mit einem Gästeplus von 13% - auch jene mit dem stärksten Wachstum. Heuer sei dort ein weiteres Plus von 7%, also 2 bis 3% über dem Durchschnitt, zu erwarten.

"2010 war ein ziemlich gutes Jahr - der Abwärtstrend konnte nicht nur gestoppt sondern auch gedreht werden", so Rifai. Die Zielmarke von weltweit 1,6 Mrd. Ankünften bis zum Jahr 2020 sei nun wieder eindeutig in Reichweite gerückt. Der Kuchen werde immer größer. Europa verliere allerdings Marktanteile. Hier hemmten die hohe Arbeitslosigkeit und das schwache Verbrauchervertrauen die Entwicklung. (APA/red)



Autor: Dieter Putz
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