FTI startet mit viel Optimismus in den Winter

FTI erwartet heuer einen Rekord-Reisewinter, wie Dietmar Gunz, Vorsitzender der FTI-Geschäftsführung, anlässlich der Katalog-Präsentation für die „zweite Reisejahreszeit“ in Salzburg verkündete.

„Wir sind gut aufgestellt, um auch die kommende Wintersaison mit einem zweistelligen Umsatzwachstum abzuschließen", so Gunz zur Unternehmensentwicklung. Der Aufholbedarf der Fußballfans nach der WM, die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und nicht zuletzt die große Auswahl an Frühbucherangeboten würden diese Annahme stützen. Die Wintersaison bzw. „Herbst bis Frühjahr“, sei für FTI „schon fast so wichtig wie die Sommersaison“. Das Reiseverhalten habe sich insgesamt geändert, der Kunde sei auch reifer geworden und habe mehr Preistransparenz. 16 neue Kataloge kommen bereits mit Juli auf den Markt, wobei FTI „die alte Liebe zu Ferndestinationen“ wieder gefunden habe, so Gunz. Dass pauschal- und modulare Angebote immer mehr zusammenwachsen, diese Entwicklung habe FTI schon vollzogen. Zum ersten Mal sind beide Angebotsweisen innerhalb eines Kataloges vertreten, und so könne der Kunde bei vielen Destinationen sowohl ein fertiges Produkt bzw. zusätzliche Bausteine als auch nur Einzelbausteine buchen. Die Flexibilität des Winterprogramms spiegle sich auch in den Tagespreisen wider, die FTI für Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Bahrain, dem Oman sowie in Marokko, Portugal, Tunesien und Zypern erstmals ausschreibe.

Der stationäre Vertrieb ist dem Veranstalter weiterhin ein wichtiges Anliegen: Reisebüros erhalten für die kommenden drei Jahre die Garantie, dass Produkte mit dem Markennamen FTI auf allen Vertriebssystemen zu gleichen Preisen angeboten werden. Alle Angebote von sonnenklar.TV und BigXtra sind ebenfalls im Reisebüro buchbar. An den Provisionsmodellen soll – zumindest vorerst – festgehalten werden.

Im laufenden Geschäftsjahr verzeichnet FTI zurzeit ein Umsatzplus von 24% im Vergleich zum Vorjahr. Verkaufsrenner im Sommer 2006 sind Fuerteventura, Griechenland, Malta, Ägypten, Sri Lanka und Süditalien. Auch das Asienprodukt habe sich mit zweistelligen Zuwachsraten sehr positiv entwickelt. In Österreich sei die Umsatzentwicklung „etwas anders gelagert“ und nicht so hoch, wie FTI Österreich-Geschäftsführer Alexander Gessl erklärte. „Wir befinden uns in starkem Wachstum. In ein bis zwei Jahren wollen wir das Umsatzvolumen von 73 Mio. EUR wieder erreichen“, so Gessl. Derzeit verzeichne das Unternehmen aber ein zweistelliges Wachstum. Besonders erfolgreich sei man mit Kalabrien, weniger mit Sardinien nach der Pleite von Styrian Airways, gut unterwegs außerdem in Ägypten oder Spanien.

Ausgebaut wurde das FTI-Programm vor allem auf der Fernstrecke mit Asien, Karibik und Südafrika wie auch auf der Mittelstrecke bei Ägypten, Spanien und der Türkei. Innovative Konzepte soll Air-Maritime Seereisen mit dem Fly & Cruise Programm bieten. Die Fernstreckendestinationen (insgesamt 43) sind zudem in einzelne Regionen in den Katalogen aufgeteilt, um dem Kunden das Suchen und Buchen einfacher zu machen, wie FTI-Geschäftsführer Touristik Boris Raoul erklärte. Das Preisniveau bleibt Im Winter 2006/07 weitgehend stabil. Ausreißer sind Indonesien, Vietnam und Südafrika (durchschnittlich +5%) und China (+10%), günstiger wird der Urlaub in Japan und Neuseeland. (red)

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Redakteur / Managing Editor

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