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ÖHV begrüßt Quarantäne-Aus


ÖHV-Präsident Walter Veit
Zwar begrüßt die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) das Quarantäne-Aus als Entlastung für die angespannte Arbeitnehmersituation, damit der Jobmotor im Tourismus wieder auf vollen Touren laufen könne, brauche es aber weitere Schritte.

ÖHV-Präsident Walter Veit geht mit den fallenden Quarantäne-Regelungen ab August nicht von einer 180 Grad-Wendung für Betriebe und deren Teams aus. Klar sei, dass auch weiterhin gelte: Wer krank ist und sich krank fühlt, soll zu Hause bleiben und sich auskurieren.

„Da gibt es keine Diskussion. Aber es gibt genug symptomlos Infizierte, denen nichts fehlt und die gerne arbeiten wollen. Natürlich nur unter den gebotenen Schutzmaßnahmen“, betont Veit.

Weitere Schritte unumgänglich

Viele Länder wie die Schweiz, Dänemark, Spanien oder Großbritannien seien diesen Schritt bereits gegangen, ohne dass dort die Gesundheitssystem überlastet wurden, noch gab es dramatisch andere Pandemie-Verläufe, gibt der Branchesprecher zu bedenken. Weiter Schritte für den Arbeitsmarkt müssten in jedem Fall gesetzt werden, Veit verweist hier auf eine Reihe von ÖHV-Vorschlägen, wie den Ausbau der Kinderbetreuung, die Förderung von Mitarbeiter:innenunterkünften, die Novellierung des Feststellungsbescheids oder einer nachhaltigen Senkung der Lohnnebenkosten. (red)


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Sandra Zurek

Autor/in:

Nach 10 Jahren ist Sandra Zurek zum Profi Reisen Verlag zurückgekehrt und zeichnet aktuell neben Vermarktung und Medienkooperationen auch für Redaktion verantwortlich.





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