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TourRadar startet in der DACH-Region


Foto: sutadimage / shutterstock.com
Zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt wagt der österreichische und international gefeierte digitale Marktplatz für Rundreisen den Eintritt in den deutschen Markt. TourRadar ist ab sofort auf der deutschen Präsenz www.TourRadar.com/de erreichbar.

Seit der Gründung im Jahr 2010 ist TourRadar ein Vorreiter in der Digitalisierung der Branche für Erlebnisreisen. Hochwertige und erlebnisreiche Rundreisen von über 2.500 Reiseveranstaltern aus aller Welt werden auf TourRadar aggregiert: Erlebnisse und Abenteuer wie eine Reise zu den Polarlichtern in Skandinavien, Expeditions-Wanderungen oder Safaris können damit auf einer einzigen Plattform gesucht, verglichen und direkt online gebucht werden. Bislang bietet TourRadar über 40.000 Reisen in über 200 Länder mit Bestpreis-Garantie an. Unter den deutschen Reiseveranstalter-Partnern sind zum Start in der DACH-Region bereits Feuer und Eis Touristik, Lüftner Cruises, Eurobike und Eurohike, Nicko Cruises, Paradise Reise Service, sailwithus und Sunway Safaris. Ziel von TourRadar sei die Digitalisierung der Branche für Erlebnisreisen mit Fokus auf mehrtägige Gruppen- und Privatreisen weltweit.

Reiseangebote, die vielfach noch gar nicht im Internet buchbar waren, würden nun auf diesem digitalen Marktplatz eine Bühne finden - Beratung inklusive: Das Reiseexperten-Team von TourRadar sei rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für Endkunden-Anfragen und Beratung verfügbar, so der Rundreise-Spezialist in einer Aussendung zum Markteintritt.

Große Investitionen

Den bisherigen Erfolg der Plattform erklärt Gründer und CEO Travis Pittman wie folgt: „Wir haben die richtige Nische gefunden. Es ist so etwas wie die letzte Bastion der Reisebranche, komplexe Rundreisen und Privatreisen zu aggregieren, vergleichbar und buchbar zu machen.” Der Marktführer für Mehrtagesreisen war bis dato fokussiert auf englischsprachige Märkte wie die Nordamerika, Australien und Großbritannien. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien bekam 2018 mit 50 Mio. USD eine der größten Finanzierungsrunden, die ein österreichisches High-Tech-Unternehmen je erhalten hat.

Wie Reiseveranstalter-Partner profitieren

Das Team von TourRadar habe die frei gewordene Zeit in der Krise genützt, um am deutschen Markt Fuß zu fassen - und möchte dabei Reiseveranstalter unterstützen, ihr Angebot digital buchbar zu machen. Wenn TourRadar einen Verkauf tätige, verdiene die Plattform eine Provision. Über eine API-Schnittstelle sei der einfache Upload der Reisen möglich. Ein Dashboard helfe Reiseveranstaltern dabei, Buchungszahlen zu optimieren. Die Erfahrungen von Reiseveranstalter-Partnern in englischsprachigen Märkten seien überragend: Namhafte Partner würden nach kurzer Zeit 40% ihrer Buchungen über TourRadar abwickeln, heißt es in der Presseaussendung. Bei dem Marktplatz-Modell sei es entscheidend, die größte Auswahl zu haben. „Wir möchten nicht nur Abenteuer für eine junge Zielgruppe oder nur Luxusreisen anbieten - beim Marktplatz dreht sich alles um Angebot und Nachfrage. Wenn man die richtige Mischung aus beidem zusammenbringt, funktioniert es”, erklärt Pittman.

„Die Touristik benötigt gerade jetzt positive Impulse”, erklärt er. Er wolle den Fokus auf das Expertentum setzen: „Unsere Chance liegt darin, dass Menschen sich an das Reisen mit Covid-19 gewöhnen müssen, da wir nicht wissen, wann der Virus ganz verschwinden wird. Wenn man sich für eine Reise entscheidet, die von Fachleuten organisiert wird, die große Sorgfalt bei den Sicherheitsmaßnahmen walten lassen, können sich Reisende viel sicherer fühlen, als wenn sie ihre Reise selbst organisieren. Jetzt gilt es für die Branche, Optimismus zu bewahren und Vorfreude auf 2021 zu schaffen”, sagt Pittman.

Erweiterte Zielgruppen

Die größte demografische Gruppe von TourRadar seien die 18- bis 35-Jährigen. Allerdings werde die Bevölkerungsgruppe der über 50-Jährigen zu einem immer größeren Teil des Marktes. So sei TourRadar noch 2019 in den Luxusmarkt vorgedrungen, beispielsweise mit Flusskreuzfahrten, bei denen eine Buchung 20.000 USD für eine Person oder sogar mehr kosten könne. „Vor der Krise waren eine Woche in Thailand oder City-Hopping durch Europa unsere Bestseller. Wir sehen unsere Reisen nicht wie Waren zusammengesetzt aus Flügen und Hotels - wir verkaufen lebensbereichernde Erfahrungen”, erklärt der gebürtige Australier das Selbstverständnis von TourRadar.

„Wir werden wieder reisen – und zwar verantwortungsvoll“

„Bei all den aktuellen Herausforderungen ist doch eines sicher: Wir werden wieder reisen. Sicher auf andere Weise und mit Sicherheitsvorkehrungen - aber wir werden wieder die Welt entdecken. Verantwortungsvolles Reisen ist das Stichwort und unser Leitmotiv. Um schon jetzt Vorfreude und Inspiration zu geben, haben wir uns entschieden, gerade jetzt auf dem deutschen Markt zu starten“, erklärt Pittman.

Er hoffe, dass der TourRadar-Marktstart Menschen in der Reisebranche und Urlauber gleichermaßen ermutigt, Hoffnung in die Zukunft des Reisens zu setzen. (red)

 


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.




Touristiknews des Tages
27 November 2020


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