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Update: Hilfspaket für Reisebranche


Foto: shutterstock / mohdizuan
ÖVT-Präsidentin Phillies Ramberger und ÖRV-Präsident Dr. Josef Peterleithner haben heute nochmals mit größtmöglichem Nachdruck ein Schreiben zum geforderten Hilfspaket an die Verantwortlichen der Ministerien gerichtet.

Die beiden freien Verbände stehen gemeinsam mit dem WKO bereits seit 19.03.2020 in Kontakt mit Bundesregierung und zuständigen Ministerien BMF, BMLRT. Auf viele positive Verhandlungsgespräche, unzählige Videocalls und noch mehr Korrespondenzen im ersten Schritt, folgte das Einreichen eines fairen Hilfspakets für die Reisebranche, welches - so war man überzeugt - nach Zusage am 18. Juni alsbald hätte greifen sollen. Dennoch ist bis dato keine Zahlung an auch nur ein Branchenmitglieder geleistet worden.

Der letzte Hilferuf

Mit Nachdruck haben die beiden Verbandspräsidenten an Vizekanzler Kogler und sein Kabinett daher in einem heutigen Schreiben nochmals argumentiert, warum die Reisebranche keinen Tag länger auf Unterstützung warten kann:

"Das zugesagte Hilfspaket – insbesondere die Inkludierung der 'frustrierenden Aufwendungen' (gemeint sind Kosten, die bereits letztes Jahr angefallen sind) sind absolut unerlässlich, ohne diese werden nicht mal 30% der Betriebe überleben. Unsere Betriebe leisten ihren Beitrag in dem sie die Kosten auf ein Minimum reduzieren und trotz totalem Einnahmen-Ausfall die Mitarbeiter auf KUA lassen – wie Sie wissen zahlt der Unternehmer trotz 90% Ausfall ca. 27% der Personalkosten, viele von denen verschulden sich privat um die Arbeitsplätze und Betriebe aufrecht zu erhalten!"betont Phillies Ramberger, Präsidentin des ÖVT
"Es geht um die Zukunft der Reisebranche. Ohne dem Hilfspaket in der vorgelegten Form gibt es kein Überleben der Branche. Die Reisewarnung für Kroatien und möglicherweise bald für die Balearen haben erste Hoffnungen zerstört und die Österreicher im Buchungs- und Reiseverhalten zusätzlich verunsichert. Helfen Sie der Branche und unterstützen Sie uns. Lieber heute als morgen. Denn morgen kann es zu spät sein", trifft es Dr. Josef Peterleithner, Präsident des ÖRV, auf den Punkt

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