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Allianz-Umfrage: Österreicher bevorzugen Inlandsurlaub


Familienurlaub: Berge und Seen sind gefragt - Foto: kids and fun consulting
Wie die Allianz Partners-Umfrage nach der Grenzöffnung ergab, bevorzugen sechs von zehn Österreichern trotz der wachsenden Reisefreiheit in Europa den Inlandsurlaub.

Corona habe die Einstellung der Österreicher zu Urlaubsreisen, laut Allianz-Umfrage, radikal verändert. 60,6% – und damit fast drei Mal so viele als zu Beginn des Jahres vor der Krise – präferieren aktuell den Urlaub im eigenen Land, nur noch 6,8% denken an Fernreisen außerhalb Europas. Inlandsreisen gelten generell als attraktivste Reisevariante, erst mit großem Abstand folgen Kroatien, Deutschland, Italien und Griechenland als mögliche Feriendestinationen. Die USA, noch kurz vor Pandemie-Ausbruch Traumland Nummer Eins der heimischen Touristen, werden nur mehr von 2,8% als interessantes Reiseziel eingestuft. Die Türkei folgt noch dahinter. Dies ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Allianz Partners nach Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen, Lockerung der Maskenpflicht und Grenzöffnungen (Durchführungszeitraum Anfang Juli 2020).

Sicherheit an erster Stelle

Der Sicherheitsaspekt, gute medizinische Versorgung und die Möglichkeit, Touristengruppen zu meiden, haben laut Umfrage massiv an Bedeutung gewonnen. Kulturelle Angebote, Party-Events und kulinarische Genüsse sind dagegen merkbar in den Hintergrund getreten. Ein Umdenken ist auch in Sachen Reiseversicherung festzustellen: 57% der Befragten wollen nach den jüngsten Eindrücken künftig eine Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung abschließen.

Urlaubshit Österreich

Nur 9,2% der heimischen Urlauber planen derzeit eine Flugreise. Der klaren Präferenz für Inlandsreisen entsprechend, wird für 56% der Touristen das Auto zum Verkehrsmittel ihrer Wahl. In der Hitparade der attraktivsten Reiseziele Österreichs hat Kärnten seinen Vorsprung im Vergleich zum Vorjahr ausgebaut und liegt mit 32,4% nunmehr deutlich an der Spitze vor der Steiermark (22%). Salzburg und Tirol haben in diesem Ranking ihre Positionen gehalten, Wien und Niederösterreich hingegen an Beliebtheit etwas eingebüßt.

Sinnvolle Reisebeschränkungen

Insgesamt haben sich Herr und Frau Österreicher mit der aktuellen Reisesituation ganz gut arrangiert. Mehr als drei Viertel (75,6%) halten die bestehenden Reisebeschränkungen für sinnvoll, auch wenn 43,2% die Maskenpflicht und Abstandsregeln als störend im Urlaub empfinden. 62,2% der Befragten mussten coronabedingt ihre Urlaubspläne für das heurige Jahr ändern, aber nur wenig mehr als ein Fünftel der Befragten bezeichneten dies als schlimm. Mit uneingeschränkten Reisemöglichkeiten ins europäische Ausland rechnen die meisten erst im kommenden Jahr, mit Fernreisen sogar erst 2022 oder noch später. Wenn es dann so weit ist, wollen die Männer überwiegend an den Strand, die Frauen eher in die Natur. Städtereisen haben dagegen in Corona-Zeiten an Beliebtheit eingebüßt und werden nur von 10,4% der Befragten herbeigesehnt.

Stellenwert des Reisens

Alles in allem sei der Stellenwert des Reisens bei den Österreichern in den letzten Monaten deutlich gesunken. Bezeichneten bei einer vergleichbaren Umfrage vor rund eineinhalb Jahren noch 53% das Reisen als bedeutend für ihr Leben, so sind dies derzeit nur noch 45,4%. Bereits jeder Fünfte sagt, dass ihm Reisen gar nicht wichtig sei (gegenüber 10,8% im Jahr 2019). Seinen Niederschlag findet dieser Einstellungswandel letztlich auch in den Urlaubsbudgets. 33,2% wollen in diesem Jahr gar kein Geld für Urlaube ausgeben, weitere 39,2% auf jeden Fall weniger als im Vorjahr.

„Wir glauben, dass die Lust am Reisen sicherlich bald, spätestens nach Corona, wieder kommen wird und bereiten uns zusammen mit unseren Partnern in der Reisebranche auf diese Zukunft vor“, so Erik Heusel, Österreich-Geschäftsführer von Allianz Partners.
Erweiterter Reiseschutz 

Egal wohin die Reise geht: Der Abschluss einer Reiseversicherung sei noch nie so wichtig wie im heurigen Jahr gewesen. Aus diesem Grund bietet die Allianz ab sofort eine Reiseversicherung mit erweitertem Deckungsumfang (Covid-19).

„Wir erweitern offiziell unseren Allianz Travel-Reiseschutz und decken Covid-19 umfangreich und ausdrücklich in den Versicherungsbedingungen ab, um den Reisenden die bestmögliche Sicherheit zu geben“, so Heusel.

Wer demnach an Covid-19 erkranke oder auch nur als Verdachtsfall unter Quarantäne gestellt werde, erhalte Versicherungsschutz bei Storno genauso wie für medizinische Betreuung im Ausland, Reiseabbruch und Extrarückreise, sofern die Reisewarnungen des Außenministeriums beachtet wurden. Auch bei schwerer Erkrankung des Partners oder eines nahen Verwandten greife der Versicherungsschutz. (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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