| news | flug » destination
Neue Strategie bei Korean Air
Korean Air setzt bei der Bewältigung der Herausforderungen von Covid-19 auf proaktive Maßnahmen und nutzt seine Passagierflugzeuge daher bereits seit dem 13. März 2020 als Frachter.
Die Einreisebeschränkungen vieler Länder für Passagiere, die aus Korea abfliegen, führten dazu, dass 89 der 124 Strecken von Korean Air ausgesetzt wurden. Zur Überwindung der aktuellen Krise, um Import- und Exportunternehmen zu unterstützen und um die eigenen Parkkosten zu reduzieren setzt Korean Air seine Passagierflugzeuge daher seit 13. März 2020 als Frachter ein.
„Da sich die Covid-19-Situation immer mehr zuspitzt, ist es wichtig, dass wir bei der Betrachtung des Marktes eine neue Perspektive einnehmen”, so Walter Cho, Chairman der Hanjin-Gruppe.
“Indem wir unsere Frachtrouten diversifizieren und den Frachtraum unserer geparkten Passagierflugzeuge nutzen, reagieren wir auf die sich verändernde Nachfrage im Frachtverkehr und können zudem die Gebühren für das Abstellen der Flugzeuge senken“, erklärt Cho weiter.
Transport von Notvorräten
Am 13. März beförderte Korean Air mit einem Airbus A330-300, der 20 Tonnen Fracht transportieren kann, Notvorräte und landwirtschaftliche Produkte von koreanischen Unternehmen nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Außerdem plant die Fluggesellschaft, ab dem 21. März weitere Passagierflugzeuge, die seit dem 25. Februar stillgelegt sind, für den Frachttransport nach Qingdao einzusetzen. Eine Ausweitung der Zielorte und der Frachttransporte durch die am Boden befindlichen Passagierflugzeuge ist geplant.
Verlagerung der Geschäftsstrategien
Korean Air wird die proaktiven Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen von Covid-19 fortsetzen und neue Chancen auf dem Markt inmitten unvorhersehbarer Veränderungen wie Flugaussetzungen und den Beschränkungen der USA für europäische Länder suchen.
„Die Geschäftsstrategien für Passagier- und Frachtflüge sollten verlagert werden, da die transatlantische Straße am Himmel jetzt blockiert ist“, erklärte Cho. „Wir müssen flexibel auf die Marktnachfrage reagieren.“ (red)
korean air, fracht, frachttransport, transport, corona, corona-virus, covid-19, strategie, maßnahmen, pandemie, krise, krisenmanagement
Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
Touristiknews des Tages
30 April 2026
Lesen Sie weitere
Artikel aus dieser Rubrik
-
ANA Group erzielt Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2025/26
Die ANA Group hat das... -
Linz-Frankfurt: DAT und Lufthansa vereinbaren Codeshare
Die Lufthansa Group und DAT... -
Angola gründet Convention Bureau
Mit der Gründung eines Convention... -
Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 18/19
Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns... -
rtk / Raiffeisen Reisen: Türkei in Wolke 19
Destinations-Infos, Netzwerken und Chillen –...
