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Israel: Historisch, einfallsreich, schick und neu


Foto: Hufton+Crow
Ramon Airport
Foto: Assaf Pinchuk
Six Senses Shaharut
Foto: Achia Cohen
Korazim National Park

Zum Abschluss der großen Israel Content-Kampagne hier noch ein paar Neuigkeiten aus dem Heiligen Land. 

Ramon Airport: das Tor zum Süden

Ende Jänner wurde der neu errichtete Ramon Airport, 18km von Eilat entfernt, eröffnet. Er wird die beiden Flughäfen Eilat City und Eilat Ovda ersetzen. Anfangs beträgt die Kapazität des Ramon Airports (ETM) zwei Millionen. Bis 2030 sollen 4,2 Mio. Passagier pro Jahr abgefertigt werden können. Benannt ist der Flughafen, der zweite internationale in Israel neben Ben Gurion in Tel Aviv, nach dem israelischen Astronauten Ilan Ramon und seinem Sohn Asaf. Die Investitionssumme wird mit 400 Mio. EUR beziffert. Ab Wien bedient WizzAir den neuen Flughafen in Eilat in der Wintersaison zweimal wöchentlich.

Six Senses geht in die Wüste

Für das zweite Halbjahr 2019 angesetzt ist die Eröffnung des Six Senses Shaharut in der Wüste Negev. Auf einer Klippe im Arava Tal auf rund 18ha errichtet, wird die Anlage 60 Suiten und Villen umfassen. Bauweise und Farben sind so ausgelegt, dass sie sich in die Umgebung einfügen. Neben dem Ausblick auf die atemberaubende Wüstenlandschaft ist das Six Senses Spa ein weiteres Highlight. Auf dem ganzen Gelände sollen nur Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen.

ESC in Tel Aviv – Übernachten im Park

Unter dem Slogan „Dare to Dream“ geht der diesjährige Eurovisions Song Contest von 14. bis 18. Mai in Tel Aviv im EXPO-Gelände über die Bühne. Ein Teil der erwarteten rund 10.000 Besucher kann auf an die 2.000 Schlafplätze im 350ha großen HaYarkon Park, mitten in der Stadt, zurückgreifen. Dabei stehen drei Komfort-Kategorien zur Auswahl: Im eigenen oder gemieteten Zelt. Glamping im Luxus-Zelt größtenteils mit Bett und Elektrizität. Oder im komplett ausgestatteten Wohnwagen mit eigenem Bad, und Klimaanlage. Duschen, ein Rad-Verleih, Party-Zone und Ess- und Getränkestände komplettieren das Angebot. Das EXPO-Gelände ist vom Park leicht zu Fuß oder per Shuttle-Bus zu erreichen. Die Camping-Stadt soll bis Juni stehen bleiben, wenn die populäre Tel Aviv Pride Parade am 14. des Monates weitere tausende Besucher anzieht.

100 Jahre Bauhaus

Die vielen Gebäude im deutschen Bauhaus-Stil haben Tel Aviv den Beinamen „Weiße Stadt“ beschert. In den 1930er und 40er Jahren mussten zahlreiche jüdische Architekten aus Nazi-Deutschland fliehen. Sie errichteten eine moderne Wohnstadt für Emigranten im „internationalen Stil“, der eine Weiterentwicklung des schnörkellosen Bauhaus-Stils war. Heute sind rund 4.000 Gebäude erhalten, wovon etwa die Hälfte unter Denkmalschutz steht. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums eröffnet im September das White City Center (WCC) im Liebling-Haus in der Idelson-Straße. Das WCC, im Stil der „klassischen Moderne“, so ein weiterer Name, errichtet, ist auf Initiative der Stadtverwaltung Tel Aviv und der deutschen Bundesregierung entstanden, um das architektonische Kulturerbe zu bewahren und zu fördern.

Durch die Zeit graben

Familien und Gruppenreisende können sich im Korazim-Nationalpark in Galiläa als Hobby-Archäologen betätigen. In den römisch-byzantinischen Ruinen des antiken Dorfes Chorazin, in dem Jesus gewirkt haben soll, können Besucher unter Anleitung eines Spezialisten in Englisch zwei bis drei Stunden an Ausgrabungen teilnehmen und sich so aktiv durch die Geschichte Israels arbeiten. Davor gibt eine Führung eine Überblick über die Reste der antiken Siedlung mit einer Synagoge aus dem 4. Jh. v. Chr. aus schwarzem Basaltstein, ungewöhnliche Löwen-Skulpturen und andere Steinmetzarbeiten wie der „Sitz Moses“.

Historischer Besucherrekord

Israel ist gefragt wie nie zuvor: Im Vorjahr reisten 4,12 Mio. internationale Besucher ein, was einem Zuwachs von 14% im Vergleich zu 2017 entspricht. Aus der DACH-Region wurden 358.300 Reisende registriert. Davon kamen 38.700 aus Österreich und 57.100 aus der Schweiz. Die wichtigsten Quellmärkte sind die USA (897.100), Frankreich (346.000), Russland (316.000), Deutschland (262.500), Großbritannien (217.900) und Italien (150.600). rund 40% der Reisenden sind Wiederholer. Um dem Ansturm gerecht zu werden, wurden 2018 3.829 neue Hotelzimmer errichtet, was ein Plus von 49% gegenüber dem Vorjahr bedeutet.


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.




Touristiknews des Tages
18 August 2019


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