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FTI trotzt den Krisen

Dass das Touristikjahr 2015/2016 ein herausforderndes war, ist unumstritten. Dennoch konnte der Reiseveranstalter FTI mit 3% Umsatzwachstum und 227 Mio. EUR Gesamtumsatz am österreichischen Markt ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen.

Bei der Vorstellung des Programms für 2017 zeichnet sich klar ab, dass der Veranstalter nach dem positiven Jahresabschluss umso optimistischer in die Zukunft blickt: die Buchungslage für den Winter sehe laut Alexander Gessl, FTI-Geschäftsführer für Österreich, sehr gut aus. Für 2017 hat FTI aktuell 18 neue Kataloge aufgelegt und somit insgesamt 26 Kataloge im Portfolio. Unter den Top-Destinationen befinden sich Ägypten, der Orient mit den V.A.E., die Kanaren und Marokko – doch auch die Fernstrecke boomt: dort vor allem der Indische Ozean und die Karibik. Doch auch Neuseeland steht hoch im Kurs, berichtet Paul Haselmayr, Direktor des FTI-Service-Center Österreich. Dort wird eine rasche Buchung empfohlen, bereits jetzt seien für Anfang 2017 fast alle Kapazitäten ausgebucht.

Ägypten bleibt gefragt

Auch Ägypten sei eine der beliebtesten Ziele des Veranstalters im Winter, dort eröffnen mit den Clubs Makadi, Royal Makadi und Garden Makadi gleich drei neue Labranda-Hotels unterschiedlicher Kategorien. „In ganz Österreich gibt es bei keinem Veranstalter ein umfangreicheres Ägypten-Angebot als bei FTI“, betont Gessl.

Die Preisentwicklung bleibe „stabil“, günstiger werden beispielsweise Reisen nach Marokko, in den Orient und in die Türkei sowie Bus- und Mietwagenrundreisen in den USA, während man für die Gewinner der Saison, Spanien sowie Eigenanreise, künftig tiefer in die Tasche greifen muss.

Das El Gouna Spaniens

Unter der Marke Labranda führt FTI mittlerweile 41 Häuser in sieben Ländern, das 41. wurde erst letzte Woche übernommen – und ist kein Geringeres als das Stella Canaris auf Fuertventura mit beinahe 2.000 Zimmern. Noch bis zum Sommer 2017 sollen dort bis zu acht 4- und 5-Sterne-Hotels entstehen.

„Wir wollen mit dem neuen Hotel ein kleines El Gouna, eine Labranda-World entstehen lassen – mit dem Ziel, auch auf den Kanaren als wahrnehmbare Größe aufzusteigen“, erklärt Gessl.
„100% reisebüroaffin“

Entgegen der Gerüchte werde FTI keine eigenen Reisebüros eröffnen und bleibt somit auch weiterhin „zu 100% reisebüroaffin“. „Wir setzen auf die Reisebüros und glauben, dass diese die Zukunft sind – auch wenn sich das Retail-Modell wahrscheinlich verändern muss. Doch die ersten Schritte in diese Richtung wurden ja bereits übernommen“, so Gessl. Auch in der Erstellung der Angebote geht der Veranstalter offen auf die Vertriebspartner zu, betont Doris Oberkanins, Direktor Sales und Trade-Marketing.

„Für Vertriebspartner werden die Angebote ganz individuell nach ihren Wünschen zusammengestellt. Und das innerhalb von 24 Stunden“, so Oberkanins.

(red)


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Foto: Michaela Trpin

Autor/in:

Redakteurin / Senior Editor

Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Crossmediale Marketingkommunikation studiert und versteht es, ihre im Bachelor- und Masterstudium erlernten Kenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen hat sie, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht. Im Verlag betreut sie die Themen Karibik, Lateinamerika und Luxusreisen.





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