Ende von RTA – die Zukunft ist Rail Tours

Das Kürzel RTA gehört der Vergangenheit an. Rail Tours Austria geht zurück an die Wurzeln und zur Kernkompetenz: Reisen mit der Bahn. Das betonte Geschäftsführerin Mag. Eva Buzzi bei der Programmpräsentation 2007/08. Mit zwei Katalogen „Städte 07/08“ und „Wellnes und Kuscheln 07/08“ geht es in die neue Saison.

Das Geschäftsjahr 2007 (per 31.12.) sei bisher ein „höchst erfolgreiches“, wie Buzzi berichtet. Der Umsatz sei um 15% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, die Passagierzahlen gar um 31%. „Wir werden heuer an der 100.000 Passagier-Marke schrammen“, so Buzzi. „Es gibt nicht viele österreichische Reiseveranstalter, die 100.000 Passagiere in den Urlaub schicken“. Die Zahlen seien eine Herausforderung für das kommende Geschäftsjahr. Schwierig für die Geschäfte könnte dabei werden, dass die Feiertage sehr konzentriert – etwa auf Wochenenden – fallen, zudem die Fußball WM im Juni stattfinde.

Die Übernahme durch die ÖBB – nachdem das Verkehrsbüro ihre 50% abgegeben hatte – habe sich sehr positiv ausgewirkt. Jedes Land brauche einen eigenen Bahn-Veranstalter. Das Bahnreisen selbst sei zuvor etwas ins Hintertreffen geraten, da die ÖBB zu wenig investiert hatte und die Billigflieger verstärkt Gäste weggelockt hatten. Mit Kernprodukten wie etwa den „Bahn City Hits“ konnte man wieder Kunden zurückgewinnen. „Die Leute wollen etwas angeboten haben, und es ist auch nicht so, dass sie nicht ins Reisebüro gehen wollen. Der Bahnreiseanteil sei 2007 auf 62% ausgebaut worden. Die vor wenigen Jahren noch angebotenen Flugreisen wird es nicht mehr geben. „Es war ein Versuch“, dieser sei aber nicht gut gegangen, so die Managerin. Das Logo RTA werde es in Zukunft auch nicht mehr geben, jetzt heißt es als ÖBB-Tochter zurück zur Kernkompetenz. Zu den beliebtesten Destinationen gehöre Österreich, hier wurde eine Umsatzsteigerung von 59% erreicht. Auf den Plätzen folgen Italien und Deutschland, die „rising stars“ seien Tschechien und Ungarn.

Der Städtekatalog zeige sich deutlich Bahn-affin, berichtet Prokuristin Sabine Ecker. Mit den neuen „railFLASH“ Angeboten könne man wieder stärker Kunden ins Reisebüro bringen. Schwerpunkt sind auch Musicals und Opern. Im Wellnesskatalog wurden neue Hotels und Resorts aufgenommen, einige profitieren auch davon, dass ständig investiert und ausgebaut werde. (red)

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