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Koalitionsvertrag verärgert deutsche Reisebranche
Die Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD sorgt in der deutschen Reisebranche für Unmut.
Dem Tourismus seien in dem 185-Seiten-Werk nur 14 Zeilen gewidmet, wie der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel, bemerkte. Führende Unternehmensvertreter kritisierten vor allem, dass die Luftverkehrssteuer nun wohl doch bleibt.
„Insgesamt können wir mit dem Koalitionsvertrag nicht zufrieden sein“, kritisierte Ralf Teckentrup, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften. Die Fachpolitiker der Parteien seien sich einig gewesen, die Steuer abzuschaffen. Die Parteichefs hätten sich schließlich aber dagegen entschieden, so Teckentrup. Kritik gab es auch daran, dass der Lärmschutz im Koalitionsvertrag breiten Raum einnimmt. Luftdrehkreuze wie München und Frankfurt seien nationale Aufgaben, würden aber von lokalen Angelegenheiten behindert, sagte Teckentrup. (red)
koalitionsvertrag, luftverkehrssteuer
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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29 Oktober 2026
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