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Myanmar: Geld abheben ab sofort möglich

Myanmar galt bisher als ein Land, in das man als Reisender viel Bargeld mitbringen musste, da das Abheben an Geldautomaten undenkbar war. Der politische Wandel und die damit verbundene Lockerung der US-Sanktionen machen das nun möglich.

Internationale Kreditkartenfirmen wie Master Card und Visa halten Einzug in das Land. Mit den Kreditkarten sowie mit EC-Karten (Maestro/Cirrus) kann zukünftig die lokale Währung Myanmarischer Kyat (MMK) an Geldautomaten der CB Bank und der Kanbawza Bank abgehoben werden. EC-Karten sollten vor Reiseantritt darauf geprüft werden, ob sie in Myanmar einsetzbar sind. Landesweit gibt es aktuell 90 Geldautomaten, an denen eine Barabhebung möglich ist. Sie stehen in den Zentren Yangon, Mandalay, Bagan, Taungoo und Pyinmana. Am internationalen Flughafen in Yangon sind zwei Automaten zu finden. Weitere sind in Planung. Je Karteninhaber sind täglich drei Abhebungen zu je MMK 300.000 (ca. 260 EUR) erlaubt.

Kreditkarten als Zahlungsmittel sind außer in wenigen größeren Hotels noch nicht gängig. Generell verlangen burmesische Hotels und Fluggesellschaften noch die Barzahlung in USD. Da es noch nicht in jeder Stadt möglich ist, per Karte an Bargeld zu kommen, wird empfohlen, sich vorerst weiterhin im Vorfeld der Einreise mit ausreichend Bargeld auszustatten. Vorzugsweise sollten Reisende USD mitbringen. Darüber hinaus wird empfohlen, nur absolut neue, unbeschädigte und glatte Dollarnoten mitzuführen. Der Euro wird zunehmend in Yangon zum Umtausch akzeptiert. Auch hier werden ungebrauchte Banknoten bevorzugt. (red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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