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EU lockert Start- und Landerechte
Das EU-Parlament entschied am Donnerstag zugunsten großer Airlines wie Lufthansa oder British Airways, dass die sogenannten Slots für 2010 auf dem Stand von 2009 verbleiben sollen. Billigfluglinien wie Easyjet befürchten durch die Lockerung Wettbewerbsnachteile.
Bisher mussten die Fluggesellschaften mindestens 80% ihrer Start- und Landerechte nutzen. War dies nicht der Fall, konnten den Airlines diese Start- und Landerechte in der folgenden Saison entzogen werden. Die großen Gesellschaften hatten die Regelung als unwirtschaftlich kritisiert, weil sie dadurch gezwungen seien, einen Flughafen auch dann anzufliegen, wenn eine Maschine quasi keine Passagiere transportiere. Mit der neuen Regelung erhalten die Fluglinien nun für 2010 genauso viele Slots wie 2009, egal, wie viele Start- und Landerechte sie genutzt haben. Ein Sprecher der Vereinigung europäischer Fluggesellschaften (AEA) begrüßte die Entscheidung. Ein Easyjet-Sprecher kritisierte dagegen, damit würden effizientere Airlines diskriminiert, die darauf warteten, nicht genutzte Slots zu übernehmen. (ag)
Autor/in:
Verena Kosnar
Chefredakteurin reisetipps
Verena Kosnar, seit über 12 Jahren beim Profi Reisen Verlag, ist als Chefredakteurin des Urlaubsmagazins reisetipps und Kreuzfahrtexpertin immer auf der Suche nach spannenden Reportagen
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