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Fluglotsen am Verhandlungstisch
Die "unerträglichen Arbeitsbedingungen" der Fluglotsen sind zentrales Thema der für heute am späten Nachmittag anberaumten Gesprächsrunde zwischen den Personalvertretern und dem Vorstand der österreichischen Flugsicherung Austro Control.
Die Gewerkschaft fordert eine Reduktion der Überstunden und denkt laut über Betriebsversammlungen in der letzten Juliwoche nach. Die Austro Control-Führung hingegen hält zusätzliche Überstunden für "zumutbar". Die Austro Control vertritt den Standpunkt, dass mit den zusätzlichen Überstunden "ein störungsfreier Betrieb durchaus stattfinden" kann. Wer jedoch die Leistung zusätzlicher Überstunden ablehnt, müsse dies begründen. Bei Arbeitsweigerung könnten auch arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen. Die Fachgruppe Flugsicherungsbetrieb in der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) kritisiert die zusätzlichen Überstunden unter dem Aspekt des Sicherheitsrisikos. Es geht laut HTV darum, den Mitarbeitern eine Perspektive zu bieten, von dem Stundendruck wieder herunterzukommen. Mit der Gewerkschaft wurden im Zuge der heurigen KV-Verhandlungen ein Ausgleich der Mehrbelastung in den Sommermonaten ausverhandelt, wie etwa verdoppelte Überstundenzuschläge und Abschlagszahlungen für verschobene Sommerurlaube. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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