Weltweitwandern: Hilfe nach der Sturzflut


Weltweitwandern hilft den Katastrophenopfern in Nepal
Die verheerende Sturzflut vom 26. August hat im Norden Nepals mehr als tausend Menschenleben gefordert. Ganze Ortschaften wurden zerstört, Häuser, Straßen und Brücken mitgerissen. Der gemeinnützige Verein Weltweitwandern Wirkt! leistet gemeinsam mit seinen Partner vor Ort Nothilfe und ruft zu Spenden auf.

„Es ist schrecklich, einfach nur schrecklich“, sagt Sudama Karki, langjähriger Partner des österreichischen Reiseveranstalters Weltweitwandern in Nepal. Er sei derzeit selbst im Katastrophengebiet unterwegs und bringe gemeinsam mit seinem Team Hilfsgüter in besonders betroffene Orte. Die Hilfe werd von Weltweitwandern Wirkt! unterstützt, wie der Veranstalter in einer Pressemitteilung schreibt. Über den gemeinnützigen Verein fördert Weltweitwandern Bildungs-, Sozial- und Nothilfeprojekte.

Die Soforthilfe sei dabei nur ein erster Schritt. Nach der akuten Versorgung mit dem Nötigsten würden viele Menschen weiterhin Unterstützung benötigen – beim Wiederaufbau ihrer Häuser und Lebensgrundlagen, bei der Versorgung mit Wasser und Nahrung sowie beim Zugang zu Bildung und psychologischer Betreuung. Weltweitwandern Wirkt! ruft deshalb zu Spenden auf.

Weltweitwandern übernehme die administrativen und organisatorischen Kosten der Hilfsaktion. Damit könne jeder gespendete Euro direkt für die Unterstützung vor Ort eingesetzt werden, heißt es weiter.

Alle Informationen zur Spendenaktion:
weltweitwandernwirkt.org/nothilfe-nepal

Seit vielen Jahren eng verbunden

Für Weltweitwandern sei Nepal weit mehr als ein Reiseziel. Mit Sudama Karki und seinem Team verbindet das Reiseunternehmen nach eigenen Angaben eine langjährige Zusammenarbeit. Seine Trekkingagentur organisiert die Nepal-Reisen vor Ort. Als Chairman der lokalen NGO PAORC engagiert sich Karki zudem für einige der von Weltweitwandern Wirkt! unterstützten Projekte in Nepal.

Durch seine Kontakte vor Ort könne Karki die Nothilfeaktion rasch koordinieren. Bereits nach dem schweren Erdbeben in Nepal 2015 seien auf diesem Weg umfangreiche Hilfsmaßnahmen umgesetzt worden.

Kinderheim wird zum Zufluchtsort

Ein Beispiel für die gemeinsame Arbeit ist das Kinderheim „Happy Bottle Houses“. Die von Karki gegründete Einrichtung wurde beim Erdbeben 2015 zerstört und mit Unterstützung von Spenden sowie Gästen von Weltweitwandern wieder aufgebaut.

Derzeit dient das Kinderheim auch als Zufluchtsort für Kinder, die von der aktuellen Katastrophe betroffen sind. Längerfristig sollen dort bis zu 25 Kinder, die ihre Familien verloren haben, ein dauerhaftes Zuhause finden. (red)


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Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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