Franken auf Platz 1 im bayerischen Tourismusvergleich


Bamberg, Blick über die Altstadt
Franken verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 mehr Gästeankünfte und Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum und liegt damit über dem bayerischen Durchschnitt.

Franken hat im ersten Halbjahr 2026 die positive Entwicklung im bayerischen Tourismus fortgesetzt. Von Jänner bis Juni wurden 10.918.043 Übernachtungen gezählt, 1,9% mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit liegt Franken im Vergleich der vier bayerischen Tourismusregionen auf Platz eins und deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 0,5%. Auch bei den Gästeankünften fällt die Bilanz positiv aus: 4.772.595 Ankünfte entsprechen einem Plus von 2,7%. Bayern insgesamt verzeichnete in diesem Zeitraum ein Wachstum von 2,0%. Beim Anstieg der Gästeankünfte teilt sich Franken den Spitzenplatz mit der Region Oberbayern-München. „Diese Zahlen sind ein starkes Signal für das Reiseland Franken“, erklärt Sebastian Straubel, Vorsitzender des Tourismusverbandes Franken und Landrat des Landkreises Coburg. „Gerade im intensiven touristischen Wettbewerb ist es keineswegs selbstverständlich, über dem bayerischen Durchschnitt zu wachsen.“ Die Halbjahresbilanz zeige, dass Franken „mit seiner großen Vielfalt und einem starken gemeinsamen Auftritt bei den Gästen sehr gut ankommt“.

Musik und Tanz als Jahresthema

Der Tourismusverband Franken führt die Entwicklung auch auf die gemeinsame Marken- und Themenstrategie zurück. Unter der Marke „Franken – Freude am Entdecken“ werden die touristischen Angebote der 16 fränkischen Ferienlandschaften, der Fränkischen Städte sowie der Heilbäder und Kurorte gebündelt und überregional vermarktet. 2026 steht außerdem unter dem Jahresthema „Franken geHÖRT erlebt“. Festivals, traditionelle Veranstaltungen, Konzertorte und Jubiläen sollen zusätzliche Reiseanlässe schaffen und die kulturelle Vielfalt der Region vermitteln. Flankiert wird das Thema durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen mit TV- und Radiosendern, Content Creator:innen, Messeauftritte und Promotion-Aktionen sowie digitale Kampagnen, Social Media und Printprodukte.

Erfolg ist kein Selbstläufer

Der Tourismusverband Franken sieht die positive Halbjahresbilanz zugleich als Auftrag, die touristische Entwicklung weiter voranzutreiben. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs um Gäste und Aufmerksamkeit seien kontinuierliche Investitionen in touristische Infrastruktur, Aufenthaltsqualität, Digitalisierung und Marketing notwendig. „Wer heute bei touristischer Infrastruktur und Vermarktung spart, riskiert morgen den Verlust von Gäste- und Marktanteilen“, sagt Straubel. Tourismus stärke dabei nicht nur Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen, sondern trage auch zur Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Regionen bei.

Gemeinsam stark für die Region

Umso wichtiger ist aus Sicht des Tourismusverbandes Franken ein geschlossenes Auftreten der gesamten Region. Mehr als 700 Mitglieder engagieren sich gemeinsam dafür, Franken als starke und wettbewerbsfähige Destination weiterzuentwickeln. Unter der Dachmarke „Franken – Freude am Entdecken“ werden Kräfte gebündelt, Reichweiten geschaffen und Themen sichtbar gemacht, die einzelne Orte, Städte oder Regionen allein in dieser Größenordnung kaum erreichen könnten. „Die Halbjahreszahlen zeigen, was wir gemeinsam erreichen können“, so Angelika Schäffer: „Tourismus endet nicht an Gemeinde-, Landkreis- oder Destinationsgrenzen. Unsere Gäste entscheiden sich für Erlebnisse und für attraktive Regionen. Deshalb brauchen wir ein starkes Netzwerk und das gemeinsame Bekenntnis zum Reiseland Franken.“ (red) 


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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