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Mit Eberhardt Travel 18 Tage nach Xinjiang
Xinjiang – das Autonome Gebiet im Nordwesten der Volksrepublik China – verbindet die Extreme und Gegensätze des Landes. Eberhardt Travel hat dazu eine 18-tägige Rundreise aufgelegt.
Zwischen den pulsierenden Megastädten an der Ostküste und dem wilden, weiten Westen liegt eine Welt in China, die kaum unterschiedlicher sein könnte. Xinjiang – das Autonome Gebiet im Nordwesten der Volksrepublik – ist genau dieser Kontrast. Warum es gerade deshalb zu den faszinierendsten Zielen für jeden China-Reisenden zählt, weiß Asien-Experte Sten Bernhardt, Reisemanager beim deutschen Veranstalter Eberhardt TRAVEL.
Das Uigurische Autonome Gebiet Xinjiang, wie es offiziell heißt, liegt im äußersten Nordwesten Chinas und grenzt an acht Staaten: Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan, Russland und die Mongolei. Es ist die flächenmäßig größte Provinz Chinas – ein Schmelztiegel der Kulturen, besiedelt von Uiguren, Han-Chinesen, Kasachen, Kirgisen, Mongolen und weiteren Ethnien. Diese Vielfalt macht die Region so kontrastreich und einzigartig. Eberhardt-Reisemanager Sten Bernhardt hat die Xinjiang im Juni persönlich bereist und sein Expertenwissen in ein 18-tägiges Reiseprogramm für erlebnishungrige Eberhardt-Gäste gefüllt: 18 Tage Rundreise West-China – Natur & Kultur in Xinjiang entdecken (Reisecode: CN-WSTEN).
„Die Uiguren sind eine turksprachige Ethnie, deren historischer Siedlungsschwerpunkt im Gebiet des ehemaligen Turkestans liegt. Sie sind nahezu ausnahmslos Muslime und prägen mit ihrer Sprache, Architektur, Küche und ihrem Handwerk das Gesicht der Region bis heute. Traditionell sind sie als Oasenbauern, Kleinhändler und Handwerker bekannt – und genau das spürt man auf Schritt und Tritt“, sagt Reisemanager Bernhardt.
Das historische Herzstück der Seidenstraße
Xinjiang war über Jahrhunderte das geographische und kulturelle Herzstück der antiken Seidenstraße. In den Altstädten von Kashgar, Turpan und Hotan begegnet man jahrhundertealten Basaren, Moscheen und Karawansereien, die von dieser großen Vergangenheit erzählen. Was diese Region noch so besonders macht: Im Norden das grüne Altai-Gebirge mit seinen weiten Wäldern, die an Kanada erinnern. Im Süden die gigantischen Gipfel des Pamir-Gebirges mit atemberaubenden Panoramen und hohen Gebirgspässen. Und dazwischen: die Taklamakan – die zweitgrößte Sandwüste der Welt, deren Name auf Turkisch so viel bedeutet wie „Wer hineingeht, kommt nicht heraus".
Am Karakul-See auf rund 3.600 Metern Höhe grasen Yaks vor der Kulisse schneebedeckter Gipfel wie dem Muztagata (7.546 Meter hoch) und dem Kongur (7.649 Meter hoch). Kamele ziehen durch die Weiten der Taklamakan. Auf dem Wochenbasar in Kashgar werden Schafe, Pferde, Ziegen und Rinder noch per Handschlag gehandelt – Gewürze, Stoffe und Handwerkswaren duften und leuchten um die Wette. Die Altstadt von Kashgar mit ihren engen Gassen, Lehmhäusern und kleinen Handwerksbetrieben erinnert an Marrakesch oder Istanbul – und ist doch unverwechselbar sie selbst.
Im Kontrast zum kühlen Altai-Gebirge steht die Oasenstadt Turpan: einer der heißesten bewohnten Orte der Welt, wo Temperaturen von über 50 Grad gemessen wurden. Ihr Geheimnis ist das sogenannte Karez-System – ein unterirdisches Bewässerungsnetz antiker Ingenieurskunst, das kühles Schmelzwasser aus dem Tianshan-Gebirge in die Oase leitet und in China auch als „unterirdische Große Mauer" bekannt ist. „Hier findet man nicht die Hochtechnologie des modernen China. Hier fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt – und das ist kein Mangel, sondern ein Geschenk,“ sagt Bernhardt.
Xinjiang mit Eberhardt Travel
18 Tage Natur & Kultur im Wilden Westen Chinas: Die 18-tägige Rundreise führt ab Frankfurt/Main über Almaty nach Ürümqi und von dort durch die gesamte Bandbreite Xinjiangs: die Oasenstadt Turpan mit der Ruinenstadt Jiaohe und dem Karez-Wassersystem, das Altai-Gebirge mit dem Kanas-See und dem Tuva-Dorf Baihaba, eine Nachtzugfahrt entlang der Taklamakan nach Kashgar sowie ein Tagesausflug zum Karakul-See am Karakorum-Highway. Den Abschluss bildet Almaty in Kasachstan mit Ausflügen in den Nationalpark Ile-Alatau. „Besonders am Herzen liegt uns das Authentische: ein Abendessen bei einer uigurischen Familie, Einblicke in die Nomadenkultur der Tuwas und Kasachen im Heimu-Dorf, der Besuch der Id Kah Moschee – der größten Moschee Chinas – und das Provinzmuseum Xinjiang mit seinen bis zu 3.800 Jahre alten Wüstenmumien“, erklärt der Reisemanager und Asienfan. (red)
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Autor/in:
Christiane Reitshammer
Freie Journalistin
Christiane Reitshammer war von 2003 bis 2012 fix im Team als Redakteurin und Chefin vom Dienst. Als freie Journalistin ist sie nicht nur gerne für „tip“ und „reisetipps“ unterwegs, sondern unterstützt auch regelmäßig die Redaktion im Print, online und in den Sozialen Medien.
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