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TUI senkt operative Gewinnprognose
Wegen der Auswirkungen des Iran-Kriegs und der daraus resultierenden Zurückhaltung der Kund:innen senkt der Veranstalter seine Erwartung für das operative Ergebnis auf 1,1 bis 1,4 statt 1,41 Mrd. EUR.
Die anhaltenden Auseinandersetzungen am Persischen Golf überschatten die weiteren Aussichten beim Reiseveranstalter TUI. Der Iran-Krieg führe zu einer erhöhten Zurückhaltung der Kund:innen, teilte der Touristikkonzern am Mittwoch in Hannover mit. Das Management passt daher seine Prognosen für das noch bis Ende September laufende Geschäftsjahr an.
Gerechnet wird zu konstanten Wechselkursen nun mit einem operativen Ergebnis (bereinigtes EBIT) in der Bandbreite von 1,1 bis 1,4 Mrd. EUR. Zuvor hatte der Konzern ein Plus von 7% bis 10% im Vergleich zu den 1,41 Mrd. EUR aus dem Vorjahr in Aussicht gestellt. Die Umsatzprognose setzte TUI aus, „bis sich die Rahmenbedingungen stabilisieren“.
Details zu den Quartalsergebnissen
Im ersten Geschäftshalbjahr konnte sich der Konzern den Angaben zufolge noch verbessern. Ersten Berechnungen zufolge wird für das zweite Quartal (Ende März) – bereinigt um Währungseffekte – ein Anstieg des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen um 5 bis 25 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert von -207 Mio. EUR erwartet. Der Zuwachs sei vor allem dem Umbau im zentralen Geschäftsbereich Märkte und Airline zu verdanken, der die konzerneigenen Fluggesellschaften sowie den Vertrieb von Reisen umfasst. Die Belastungen durch den Iran-Krieg in dem Quartal bezifferte der Konzern auf rund 40 Mio. EUR – unter anderem, weil Tourist:innen aus der Region zurückgeholt werden mussten. (APA / red)
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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