Airbus will 10.000 Stellen einsparen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus will nach französischen Gewerkschaftsangaben im Zuge des Sanierungsprogramms drei Werke schließen und 10.000 Stellen einsparen.

Die Hälfte davon entfalle auf Zulieferer und Leiharbeiter. Hauptbetroffen sind wie erwartet Frankreich und Deutschland. Nach Angaben der französischen Gewerkschaft will Airbus die deutschen Werke Varel (Niedersachsen) und Laupheim (Baden-Württemberg) sowie das französische in Saint-Nazaire Stadt verkaufen. An Risikopartner abgetreten werden sollen die Standorte Nordenham (Niedersachsen) sowie Méaulte in Frankreich und Filton in Großbritannien, berichtete Gewerkschaftssprecher Xavier Petrachi.

Das neue Airbus-Langstreckenflugzeug A350 soll nach französischen Gewerkschaftsangaben in Toulouse zusammengebaut werden. Dafür werde der Arbeitsanteil des Hamburger Airbus-Werkes für den Zusammenbau des A320 zu Lasten von Toulouse erhöht, teilte der Gewerkschafts-Sprecher mit. Bisher ist die Endmontage der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge zwischen Toulouse und Hamburg etwa gleichmäßig aufgeteilt. In Toulouse wird die A320 gefertigt. In Hamburg werden die kürzeren beziehungsweise längeren Modelle A318, A319 und A321 gebaut.

Airbus hat derzeit 55.000 Mitarbeiter, darunter 15.000 in der Verwaltung. Ein Teil der Verwaltungsfunktionen soll mit denen des Mutterkonzerns EADS zusammengelegt werden. In der Produktion soll kein fester Arbeitsplatz wegfallen. "Wir arbeiten am Limit", hieß es. (APA/red)

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