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Alitalia-neu reduziert Personal
Die neue, staatlich gesteuerte italienische Fluggesellschaft Alitalia wird nur mit etwa der Hälfte der Mitarbeiter und rund 50 Flugzeugen an den Start gehen.
Die neue Alitalia, die im April mit staatlichen Finanzierungen in Höhe von 3 Mrd. EUR starten soll, wird nur die Hälfte der 10.200 Mitarbeiter zählen, die die Airline zurzeit hat. Dies geht aus dem Entwicklungsplan des Managements der Airline bevor.
Laut dem Entwicklungsplan 2021-2025 soll die Alitalia mit 5.200 bis 5.500 Mitarbeitern starten, berichtete Alitalias CEO Fabio Lazzarini. Die Flotte wird aus 52 Maschinen bestehen, die Airline soll 61 Flugverbindungen anbieten. Ziel sei es, bis 2025 die Zahl der Maschinen auf 110 aufzustocken, so Lazzarini. Der Umsatz soll so auf 3,4 Mrd. EUR steigen und auch die Zahl der Mitarbeiter würde dann wieder auf 9.500 erhöht werden. Mit diesem Plan soll die Gewinnschwelle bereits 2022 erreicht werden, berichtete Lazzarini.
Die Gewerkschaften bezeichneten den Alitalia-Entwicklungsplan als unannehmbar. Mit 50 Maschinen drohe Alitalia eine Zukunft als "Mini-Airline" mit wenig Chancen, wettbewerbsfähig zu sein. Die alte Alitalia gilt als nationales Symbol. Der Staat hatte in den letzten Jahren die notleidende Gesellschaft mehrfach mit hohen Millionenbeträgen unterstützt.
Auf der Suche nach Partnerschaften
Wie tip-online.at berichtete suche die Airline bereits nach Partnern. Gespräche seien mit Air France-KLM und der AUA-Mutter Lufthansa im Gange. Stützpunkt der neuen Alitalia soll der Hub von Rom Fiumicino sein. Eine wichtige Rolle soll für Geschäftsreisende auch der Mailänder City-Airport Linate spielen. (APA/red)
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Autor/in:
Julia Trillsam
Redakteurin
Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.
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