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ÖRV: Verschärfter Reisehinweis gefährdet Reisebranche


Zerreißprobe - Foto: wk1003mike / shutterstock.com
Die drastische Verschärfung des Reisehinweises weltweit durch die österreichische Bundesregierung gefährdet die Existenz der gesamten Reisebranche. 

„Die Reiseinformationen sind zwar auf Stufe 4 von insgesamt sechs Sicherheitsstufen erhöht worden, wird aber medial mit dem Aufruf des Außenministers, „nach Österreich zurückzukehren, so lange es noch Rückreisemöglichkeiten gibt“, als „weltweite Reisewarnung“ verbreitet. Damit kommt zumindest in den kommenden Wochen die gesamte Reisetätigkeit zum Erliegen“, so ÖRV-Präsident Josef Peterleithner.  

Der ÖRV vermisst klare Regelungen, was diese „totale Reisewarnung“ sowohl für Kunden als auch Veranstalter bedeutet. Fragen nach Storno- und Umbuchungsregelungen sind ungeklärt. Dürfen Veranstalter noch kurzfristige Reisen anbieten? Dürfen Kunden noch abreisen? Ist die Rückreise gefährdet? „Nicht nur die Reiseveranstalter und Reisebüros brauchen Sicherheit, sondern auch die Kunden“, betont der ÖRV-Präsident und appelliert an die Regierung, unverzüglich für Klarheit zu sorgen.

Kostenlos umbuchen und stornieren

Die Reisebranche nimmt wie immer die Sicherheit der Gäste ernst. Erste Veranstalter lassen kostenlose Umbuchungen und Stornierungen großteils bis Anreise 3. April zu, zum Teil sogar bis 10. April.

„Wir bitten jene Kunden, die bei Anreise für die nächsten Wochen auf einen anderen Reisetermin umbuchen oder die Reise stornieren möchten, sich direkt mit dem buchenden Reisebüro in Verbindung zu setzen“, so Peterleithner.
ÖRV fordert weitere Schritte zur Existenzsicherung 

Der Österreichische Reiseverband begrüßt das erste Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit der Reisebüros und Reiseveranstalter, fordert aber weitere Maßnahmen zur Existenzsicherung der Reisebranche. „Die Verbesserung der beschlossenen Kurzarbeitslösung, die Vereinfachung der Bürokratie, eine steuerliche Entlastung kann nur ein Anfang sein.“

Sicherheit der Gäste an oberster Stelle

Trotz der wirtschaftlich bedrohlichen Situation steht auch in diesem Krisenfall die Sicherheit der Gäste an der obersten Stelle, in diesem Fall die gesundheitliche Sicherheit, so Peterleithner weiter. „Das haben die Reiseveranstalter in den letzten Jahren immer wieder bewiesen.“ (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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