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AUA-Betriebsrat will verhandeln
Der Ärger der Betriebsräte der Austrian Airlines (AUA) über das vom Vorstand vorgelegte flexible Gehaltsmodell für das Bodenpersonal schwelt weiter.
Bei einem Pressegespräch in Wien gab es am Dienstag zudem heftige Kritik an Finanzvorstand Thomas Kleibl und AUA-Chef Alfred Ötsch. Es fielen die Worte "Abzocke" und "Managementfehler". Verhandeln will man trotzdem weiter - über einen KV-Abschluss in spätestens drei Wochen, der über der Inflationsrate liegen soll. Alfred Junghans, Chef des Bodenbetriebsrates der AUA, zeigt sich gesprächsbereit, auch wenn AUA-Chef Ötsch bisher keinen Kontakt gesucht habe. Bei der heutigen "historischen Betriebsversammlung" - erstmals seit 15 Jahren wurde diese gemeinsam mit dem Bordpersonal abgehalten - sei der Betriebsrat von der AUA-Belegschaft ermächtigt worden, auch einen Streik zu organisieren. Aber er versicherte: "Wir sind an Kampfmaßnahmen nicht interessiert." Man wolle "so rasch wie möglich einen konkreten KV-Abschluss mit moderaten Reallohnzuwächsen". (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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