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Vierter Teil der ÖRV-Qualitätsoffensive


Fit für die Zukunft - Foto: Olivier Le Moal / shutterstock.com
Im vierten Teil der Serie stellen ÖRV-Experten das 70/20/10-Lernmodell zur effizienten Weiterbildung ohne Belastung vor.

Nur wer gewillt sei, sein kundenorientiertes Fachwissen laufend zu erweitern, könne den täglichen Herausforderungen im Job gerecht werden, so der Verband in der Aussendung zur Serie. Wie die Weiterbildung ohne Belastung und sogar mit Spaß erfolgen kann, zeigt der vierte Teil: Mehr Effizienz mit dem 70/20/10 Modell.

Das 70/20/10-Modell

Früher bedeutete Weiterbildung ganztägiges Training abseits des Arbeitsprozesses. Vorteil: intensive Wissenserfassung. Nachteil: zeit- und personalintensiv. Das 70/20/10-Lernmodell sieht eine wesentlich flexiblere Knowhow-Vermittlung vor:

  • „Learning on the job“: 70% der Wissenserweiterung soll im täglichen Tun erfolgen. 
  • Kommunikation untereinander: 20% erfolgt im direkten beruflichen Umfeld – etwa durch den regelmäßigen Austausch der Kollegen untereinander sowie in Mitarbeitergesprächen mit den Führungskräften.
  • Seminare, Schulungen, Lektüre: Nur 10% des Lernaufwands entfallen auf traditionelle Formen der Wissensvermittlung. Dennoch ist das klassische Schulungsprogramm nicht zu vernachlässigen. Veranstalter, Reedereien und Fluglinien bieten zahlreiche zeitgemäße Formen an – von Frühstücksseminaren über „Hautnah“- Veranstaltungen bis zu Seminarreisen.

In die berufliche Praxis integrieren

Damit das ganze Unternehmen von diesem Modell profitiert empfehlen die Experten, die Lernprozesse im Unternehmen zu institutionalisieren. Die Teilnehmer sollen ihre Erfahrungen mit Kollegen teilen und ihr Wissen zu Destinationen weitergeben. Klar strukturierte Gespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitern helfen dabei, die individuellen Stärken der einzelnen Teamplayer zu fördern. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Vorbildwirkung der Vorgesetzten.

„Nur wenn die Vorgesetzten mit gutem Beispiel voran gehen und selbst Lernangebote in den Arbeitsalltag integrieren, wird sich stetige Weiterbildung durchsetzen und die Reisebranche zukunftsfähig bleiben,“ so Lisa Weddig, Geschäftsführerin der TUI Austria Holding.

Die weiteren Folgen drehen sich um die Themen:

  • Social Media im Reisebüro
  • Gute Argumente für das Beratungshonorar und die kundenfreundliche Umsetzung
  • Der Mehrwert des Reisebüros im Überblick (red)
ÖRV Qualitätsoffensive - Teil 4

Datei: ÖRV Qualitätsoffensive - Teil 4
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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.




Touristiknews des Tages
13 November 2019


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