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Air France-KLM Winterflugplan

Für die Wintersaison vom 26. Oktober 2014 bis zum 28. März 2015 erhöht sich die Kapazität der Air France-KLM-Gruppe voraussichtlich um +0,7%, mit einer Zunahme von +0,1% im Passagierbetrieb (Air France, KLM und HOP!) und von +13,3% im Tiefpreis-Freizeitbetrieb (Transavia in Frankreich und den Niederlanden).

KLM erhöht Atlanta von 7 auf 12 wöchentliche Flüge. Drei US-Destinationen werden ab Paris-Charles de Gaulle mit dem A380 bedient: New York-JFK, Los Angeles und Miami. Entsprechend der saisonalen Nachfrage erhöht KLM ihre Frequenzen nach Mexico City im November und Dezember von 7 auf 9 wöchentliche Flüge. Im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung mit Aeroméxico wächst die Kapazität von Air France um 13 neue Destinationen in Mexiko und Zentralamerika ab Mexico City.

Air France bedient Brasilia (Brasilien) weiterhin mit drei wöchentlichen Flügen, und Montevideo (Uruguay) wird mit Zwischenstopp in Buenos Aires (Argentinien) täglich angeflogen. Panama City wird von drei auf fünf wöchentliche Flüge erhöht Air France-KLM führt die enge Zusammenarbeit mit der brasilianischen Airline GOL weiter, um vom gemeinsamen Netzwerk in der Region profitieren zu können und bietet ihren Fluggästen diesen Winter verbesserte Verbindungsmöglichkeiten im brasilianischen Inlandsnetzwerk an.

In der Karibik korrigiert Air France-KLM ihre Kapazität nach unten (-2,2%). Von Mitte Dezember bis Mitte Jänner bietet Air France 13 statt 14 Flüge pro Woche nach Pointe-à-Pitre und 11 statt 14 wöchentliche Flüge nach Fort-de-France an. Air France verstärkt von Mitte Dezember bis Mitte März die Kapazität nach Bangkok, Thailand (ein täglicher Flug) und Kuala Lumpur, Malaysia (eine zusätzliche vierte Frequenz).

In China wird die Kapazität nach Wuhan um eine Frequenz pro Woche auf drei wöchentliche Flüge erhöht. Guangzhou wird mit vier Flügen pro Woche bedient. KLM führt die Zusammenarbeit mit ihren asiatischen Partnern weiter, um ihren Fluggästen eine größere Auswahl an Anschlussflügen und noch mehr Destinationen in Asien bieten zu können.

Air France passt ihr Flugangebot nach Afrika an und stärkt ihre wichtigsten Routen wie Abidjan (Elfenbeinküste) mit der Inbetriebnahme des A380 oder Pointe Noire (Kongo) mit der Einführung einer sechsten wöchentlichen Frequenz. KLM reorganisiert ihr Netzwerk in Ostafrika, um es den spezifischen Markterwartungen anzupassen. Die Kapazität nach Dar es Salaam (Tansania) und Entebbe (Uganda) wächst. Die zwei Städte werden nun dreimal wöchentlich mit einem Direktflug bedient. An den übrigen Tagen werden sie via Kilimanjaro (Tansania) beziehungsweise Kigali (Ruanda) angeflogen. Die Direktflüge nach Harare (Zimbabwe) und Lusaka (Sambia) hat KLM eingestellt. Die zwei Destinationen bleiben jedoch in der Kapazität der Gruppe und werden aktuell von Kenya Airways via Nairobi (Kenia) bedient.

Im Indischen Ozean wird von Mitte Dezember bis Mitte Januar 11 statt 12 Mal nach La Réunion geflogen. Ein zusätzlicher Flug nach Mauritius wird aufgelegt.

Im Mittleren Osten sinkt die Kapazität von Air France-KLM um -5,2%. KLM erhöht wiederum ihre Kapazität nach Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) in Kombination mit Bahrain, ein Resultat der verbesserten Zusammenarbeit mit Etihad Airways. Diese Destination wird mit einem Airbus 330-300 anstelle eines A330-200 bedient. Dubai wird von Air France ab Anfang 2015 mit der B777-300 angeflogen, ausgestattet mit den neuen Best-Kabinen.

Mittelstrecke

Im Winterflugplan des Mittelstreckennetzes zeigen sich die Auswirkungen der Maßnahmen aus dem Plan Transform 2015. Stavanger (Norwegen) mit zwei täglichen Frequenzen ab Paris-Charles de Gaulle und Turin (Italien) mit zwei täglichen Flügen sowie Bilbao (Spanien) und Zagreb (Kroatien) mit einem täglichen Flug ab Amsterdam-Schiphol. KLM stärkt ihre Position in Skandinavien mit der Erhöhung ihrer Frequenzen: Die Airline fliegt dreimal täglich nach Bergen (Norwegen) und fünfmal täglich nach Billund (Dänemark).

KLM wird zudem ihre Kapazitäten nach Moskau (Russland) und Bordeaux mit drei täglichen Flügen erhöhen. Air France möchte die Anschlussmöglichkeiten in die übrige Welt verbessern und die Kapazität konstant halten, indem sie auf Nachfrageveränderungen zwischen Winter und Sommer reagiert. Beispielsweise wird eine tägliche Frequenz nach München (Deutschland), Bukarest (Rumänien), Moskau (Russland), Rom (Italien) und Bremen (Deutschland) eingestellt.

Die Kapazität der Kurz- und Mittelstrecken-Direktverbindungen (Air France, HOP!) gehen diesen Winter um -11,3% zurück. Die saisonalen Anpassungen zeigen sich deutlich – mit dem Ziel, die operative Gewinnschwelle im Jahr 2017 wieder zu erreichen. In Paris-Orly stellt Air France einen Flug nach Bordeaux und zwei tägliche Frequenzen nach Toulouse ein. In den Provinzen gehen die strukturellen Anpassungen weiter, allem voran mit der Aufhebung diverser Destinationen in Europa und Nordafrika an den Flughäfen in Toulouse und Marseille.

Die Kapazität von HOP! an den Flughäfen der französischen Provinz nimmt für Flüge in Frankreich und in große europäische Städte leicht zu. Mit 26 Destinationen ist Lyon die Hauptbasis der Fluggesellschaft und bietet Passagieren aus den französischen Provinzen Zugang zu einem großen Netzwerk an Anschlussflügen.

Günstig fliegen

Transavia France, die Tiefpreis-Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe, wird sich gemäß den Vorgaben des Plans Transform 2015 weiterentwickeln. Während der Wintersaison werden ab Paris-Orly neun neue, dieses Jahr eingeführte Routen angeboten: Istanbul, Tel Aviv, Budapest, Madrid, Málaga, Barcelona, Athen, Pisa und Prag. Am Flughafen Lyon startet ab Oktober 2014 ein Service nach Tel Aviv.

Flottenumrüstung

Auf dem KLM-Langstreckennetz wurden 22 Boeing 747 mit der neuen World Business Class ausgestattet, die Boeing 777-200 werden noch vor Sommer 2015 fertig damit ausgerüstet sein.

Danach wird die neue World Business Class in den Boeing 777-300 eingeführt. Bis Ende 2016 werden rund 80% der KLM-Flotte neu ausgestattet sein.

Air France führt die Ausrüstung mit ihren neuen Best-Kabinen weiter fort: Fünf Air France Boeing 777 werden bis Ende 2014 neu ausgestattet sein. Auf Flügen nach New York, Singapur und Jakarta ist das brandneue Produkt bereits im Einsatz. Im Winter 2014 kommen zu diesen Destinationen schrittweise Tokio-Haneda, Shanghai, Dubai, Houston, São Paulo, Douala und Malabo hinzu.

(red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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