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Kempinski übernimmt das „Hotel Ruanda“
Das Hôtel des Mille Collines in Kigali ist der neueste Zuwachs im Afrika-Portfolio der Luxushotelgruppe.
Das Hotel der 1.000 Hügel, wie der Name Hôtel des Mille Collines übersetzt heißt, wurde von Kempinski übernommen und wird in den nächsten eineinhalb Jahren auf den gewohnten Kempinski-Standard veredelt. Das aus dem berühmten Kinofilm „Hotel Ruanda“ aus dem Jahr 2004 bekannte Hotel in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda, erweitert das Portfolio der ältesten Luxushotelgruppe Europas auf insgesamt acht Hotels in Afrika. Weitere vier Hotels auf dem afrikanischen Kontinent sollen im Laufe des kommenden Jahres in Äquatorialguinea, im Kongo, in Ghana und in Ägypten dazu kommen.
Geschäfts- und Urlaubshotel
Das Hôtel des Mille Collines by Kempinski, das 1973 eröffnet wurde, liegt auf einem Hügel inmitten der Hauptstadt Ruandas und verfügt über 112 Zimmer und Suiten sowie Tagungs- und Konferenzräume für bis zu 300 Personen, ein Außen-Pool, sieben Boutiquen und ein Fitness-Center. Nur 15 Minuten Autofahrt vom Kigali International Airport entfernt, eignet es sich nicht nur für Geschäftsreisende, die Ruanda wegen seines beispiellosen Wirtschaftswachstum besuchen, sondern auch für Urlauber auf ihrer Reise zu den bekannten Gorilla-Pfaden.
Auf dem Weg zu den Berggorillas
Als Heimat von einem Drittel der weltweit noch lebenden Berggorillas bietet Ruanda Reisenden die seltene Möglichkeit, die vom Aussterben bedrohten Menschenaffen in ihrem natürlichen Lebensraum im Vulkan-Nationalpark zu beobachten – lediglich zweieinhalb Stunden Autofahrt vom Hotel entfernt. Ein weiteres interessantes Safari-Ziel ist der Akagera-Nationalpark an der Grenze zu Tansania, bekannt für die Vielfalt an wildlebenden Tieren und über 500 verschiedenen Vogelarten, sowie die Bergregenwälder und Schimpansen des Nyungwe National Park. Infos www.kempinski.com. (red)
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Autor/in:
Susanna Hagen
Freie Journalistin
Die gebürtige Wienerin hat in Afrika und Asien gelebt und war dann über lange Jahre Mitglied im fixen Redaktionsteam. Ihre Leidenschaft für sinnstiftenden Tourismus lebt sie seit 2007 aus. Sorgsam gestalteter Tourismus und respektvoller Umgang mit der Natur und den Gastgebern sind für sie der Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Sie identifiziert und beschreibt weltweite Beispiele, so etwa für Armutsbekämpfung, Inklusion oder Naturschutz durch Tourismus. In diesem Bereich ist sie als „Freie“ auch immer wieder für tip und reisetipps unterwegs.
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