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Stabiler Umsatz und sinkende Preise bei Studiosus

Die Unternehmensgruppe Studiosus erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit ihren Veranstaltermarken Studiosus und Marco Polo einen Umsatz von insgesamt 233 Mio. EUR. 


Damit liegt der Erlös auf Vorjahresniveau. Die Zahl der Reisegäste nahm im gleichen Zeitraum 7% ab und liegt bei 90.620 Teilnehmern Vor dem Hintergrund anhaltender Nachfrageausfälle in Nordafrika und Nahost zeigte sich Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch auf der Jahrespressekonferenz in Berlin mit diesem Ergebnis zufrieden.

Sinkende Reisepreise in Europa, Nordafrika und Nahost

Ende August hatte Studiosus bereits seine Fernreise-Programme 2014 veröffentlicht. Jetzt zieht der Veranstalter mit den Studienreise-Katalogen „Westliche Mittelmeerländer“, „Östliche Mittelmeerländer“ und „Mittel-, Nord- und Osteuropa“ und den Produktlinien-Katalogen „FamilienStudienreisen“, „me & more“ und „CityLights“ nach. Dabei punktet Studiosus mit einer Vielzahl neuer Reise-Ideen – rund 50 Studiosus-Reisen sind neu im Programm – und attraktiven Reisepreisen. In Israel und Jordanien sinken die Preise beispielsweise um durchschnittlich 8%, in Großbritannien um 7%, in Polen um 6%, in Spanien. Die Gründe für die Preissenkungen sind unterschiedlicher Natur. Während in Israel, Jordanien und Großbritannien beispielsweise günstigere Wechselkurse den Ausschlag gegeben haben, sind in Italien in einzelnen Regionen die Hotelpreise und in Andalusien die Flugpreise gesunken. Einige wenige Destinationen werden im kommenden Jahr auch teurer, zum Beispiel Russland, hier steigen die Preise um durchschnittlich 2%.

Marokko, Oman und Iran legen deutlich zu

Die Nachfrage nach Reisen in die Länder der arabischen Welt präsentiert sich dabei zweigeteilt. So liegen Marokko und der Oman weiter im Trend und bescherten Studiosus im laufenden Jahr deutlich zweistellige Teilnehmerzuwächse. Ebenfalls zweistellig wuchs die Nachfrage nach Reisen in den Iran. In den Ländern des Nahen Ostens wird die Nachfrage dagegen weiterhin von den politischen Ereignissen getrübt. In Israel und Jordanien führt der Syrien-Konflikt zu sinkenden Teilnehmerzahlen. In Ägypten ist es die instabile innenpolitische Situation mit wiederkehrenden Demonstrationen in Kairo, die Anbietern von Reisen in das kulturträchtige Niltal besonders zu schaffen macht.

Mehr Südafrika, weniger Indien

Zu den Gewinnern der Saison auf der Fernstrecke zählen Thailand, Indonesien, Japan und Südafrika. Reisen ans Kap waren dabei besonders beliebt, die Nachfrage legte hier deutlich zweistellig zu. Ein Trend, der sich in der kommenden Saison aufgrund eines besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses fortsetzen dürfte. So konnte Studiosus die Reisepreise in Südafrika aufgrund von Währungsvorteilen um durchschnittlich 7% senken.In Lateinamerika zog es mehr Gäste nach Brasilien und Kuba. Dagegen waren Peru, Ekuador, Chile und Argentinien weniger stark nachgefragt. Rückläufig präsentiert sich auch die Nachfrage nach Indien und Sri Lanka.

Irland, Portugal und Polen im Plus

In Europa zieht es wieder mehr Studiosus-Gäste nach Griechenland. Hier legten die Teilnehmerzahlen zweistellig zu, bleiben aber auf einem im Vergleich zu früheren Jahren geringen absoluten Niveau. Auch Irland, Portugal, Kroatien und Polen waren stärker nachgefragt und konnten mehr Studiosus-Gäste begrüßen. Nach vielen Jahren des Wachstums präsentierte sich die Nachfrage nach Türkeireisen hingegen wieder rückläufig, verbleibt aber auf einem absolut gesehen hohen Niveau. Wenngleich die Demonstrationen in Istanbul und anderen Städten keinen großen Einfluss auf die Durchführung der Reisen hatten, haben sie die Reiselust der Studiosus-Gäste etwas getrübt. Auch Italien, das absolut gesehen wichtigste Zielgebiet von Studiosus, sowie Frankreich und Spanien mussten Teilnehmerrückgänge hinnehmen. (red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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