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Lufthansa: Verkauf der Bordverpflegungstochter?
Die Lufthansa überlegt, kerngeschäftsfernere Beteiligungen abzustoßen und holt dazu frühere Pläne für einen Verkauf ihrer Bordverpflegungs-Tochter LSG Sky Chefs aus der Schublade.
Auch die IT-Sparte könnte losgeschlagen werden. Analysten können den Verkaufsüberlegungen einiges abgewinnen. Falls für die Geschäfte ein vernünftiger Preis erzielt werde, sei das positiv zu sehen, da sich der Konzern damit mehr fokussiere. Allerdings sei die Unsicherheit unter den Beschäftigten aktuell bereits sehr hoch wegen der anstehenden Veränderungen. Analysten bewerten die IT-Service-Geschäfte mit rund 200 Mio. EUR, die Catering-Sparte ohne Schulden mit 900 Mio. EUR.
Die „Financial Times Deutschland“ berichtete gestern, spätestens 2013 sollten in einem ersten Schritt 49% der Cateringtochter Sky Chefs abgegeben werden, idealerweise an einen strategischen Partner aus der Catering-Branche. LSG Sky Chefs setzte zuletzt mit fast 30.000 Mitarbeitern 2,3 Mrd. EUR um. Vor einigen Jahren hatte es unter dem damaligen Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber schon einmal Überlegungen gegeben, die Bordverpflegungstochter zu verkaufen. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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6 Mai 2026
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