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ADV gegen Luftverkehrssteuer
Angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen bei Deutschlands zweitgrößter Airline Air Berlin fordert der Flughafenverband ADV von der Regierung in Berlin den sofortigen Stopp der neuen Luftverkehrssteuer.
Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel warf der deutschen Regierung vor, mit der zu Jahresbeginn eingeführten Abgabe "den Wachstumsmotor Luftfahrt" abgewürgt zu haben: So würden tausende Arbeitsplätze bei Flughäfen und Airlines gefährdet, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe).
Deutschland sollte vielmehr von den Niederlanden lernen: "Die Regierung in Den Haag nahm eine ähnliche Steuer nach sechs Monaten zurück, als sie den enormen volkswirtschaftlichen Schaden der Abgabe erkannt hatte", sagte Beisel. Nach Angaben des ADV verursacht die Luftverkehrssteuer zusätzliche Kosten von einer Mrd. EUR im Jahr. Zudem drohen den Airlines 2012 durch die Ausweitung des Emissionshandels Belastungen von schätzungsweise 250 bis 300 Mio. EUR. (APA/red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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4 November 2026
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