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Trotz Krisen: Riyadh Air gestartet
Eine Maschine der neuen Gesellschaft Riyadh Air landete Mittwoch aus der saudischen Hauptstadt Riad kommend in London. Die Airline soll aus Riad neben London zunächst Manchester, Madrid, Kairo und Dubai anfliegen sowie die saudische Küstenstadt Dschidda.
Nach Saudia Arabian Airlines, die 1946 gegründet wurde, ist Riyadh Air nun die zweite staatliche Fluglinie des Königreichs. Als mittelfristiges Ziel plant Riyadh Air bis 2030 weltweit mehr als hundert Destinationen ins Streckennetz aufzunehmen. Die Flotte soll dann bis zu 182 Maschinen – Boeing und Airbus - umfassen. Zum Start der Verbindung sagte Tony Douglas, CEO von Riyadh Air: „Wir alle hoffen natürlich, dass der Konflikt sehr, sehr bald gelöst sein wird.“ Die Grundlagen für die neue Airline seien aber insgesamt "sehr stark".
Neues Konzept
Anders als bei traditionellen Airlines soll Künstliche Intelligenz nicht über bestehende Systeme gelegt werden, sondern als Basis für den kompletten operativen Ablauf. Bei KI, auf der das innovative Geschäftsmodell aufgebaut ist, setzt Riyadh Air auf Produkte von IBM und stellt sich der Herausforderung, KI als treibende Kraft für die Transformation in eine „digital native“ Fluglinie in fast allen Bereichen einzusetzen. Auf traditionelle Technologie, wie sie alt-eingesessene Airlines verwenden, soll komplett verzichtet werden. So soll KI Arbeitsabläufe der Mitarbeitenden vereinfachen, Crews unterstützen, Kundenservice liefern und die Unternehmensführung begleiten. In der daraus entstehenden „Synchronisierten Umgebung“ sollen Mensch und KI als Team agieren.
„Wir standen vor der Entscheidung: Entweder die letzte, traditionelle Fluglinie zu sein oder die erste, die auf Plattformen basiert und die nächste Dekade der Luftfahrt definiert. Riyadh Air ist nicht nur für das Heute angelegt, sondern für die Zukunft“, erklärt Adam Boukadida, CFO Riyadh Air. (APA/red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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