AUA: „2011 ein herausforderndes Jahr“

Die Austrian Airlines Vorstände Peter Malanik und Andreas Bierwirth präsentierten heute Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz das Halbjahresergebnis 2011.

„Das Umfeld ist deutlich herausfordernder, als wir ursprünglich erwartet hatten. Die Auswirkungen der Ölpreis-Entwicklung, der Krisen im Nahen Osten und der Erdbebenkatastrophe in Japan treffen die AUA besonders“, erklärt Andreas Bierwirth. Auch die Währungsentwicklung und die Ticketsteuer, die „wir am Markt nicht vollständig absetzen können“, haben die Rahmenbedingungen im Jahr 2011 erschwert, so Bierwirth. „Das Halbjahresergebnis ist nicht befriedigend, doch die Ergebnisse sind auch nicht eingebrochen. So ergibt sich im operativen Gewinn ein leichtes Plus von 8,2%. Angesichts der vielen Krisen ist das positiv“, führt Bierwirth weiter aus.

Die operativen Gesamterlöse blieben im ersten Halbjahr mit einem Rückgang von 0,7% auf 1.017,9 Mio. EUR relativ stabil. Das EBITDA verbesserte sich trotz der Krisenbelastungen deutlich von 7,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 39,3 Mio. EUR. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 8,2% auf minus 63,1 Mio. EUR Euro, im ersten Halbjahr 2010 waren es minus 68,7 Mio. EUR. Im ersten Halbjahr 2011 lag die Passagierzahl mit insgesamt rund 5,1 Mio. um 1,9% über dem Vorjahreswert.

Um der Krise entgegenzusteuern setzen Austrian Airlines diverse Maßnahmen um. Dazu gehöre die flexible Anpassung des Flugplans: Das Unternehmen habe die angebotene Kapazität in den betroffenen Nahost-Märkten um 40% reduziert. Die damit verbundene Reduktion der Kosten werde ab dem dritten Quartal seine volle Wirkung entfalten. Zudem zeichne sich eine Erholung auf der Strecke Wien - Tokio ab. Auf der anderen Seite investieren Austrian Airlines gezielt in die Verbesserung der Qualität: Bis September 2011 werden die 32 Flugzeuge der Mittelstreckenflotte – Airbus A320 Familie und Boeing 737 – auf ein neues Innendesign mit den neuen Europa-Sitzen umgerüstet. Im Winter 2012/2013 erhalten die zehn Flugzeuge der Langstreckenflotte ebenfalls ein modernes Innendesign mit neuen Sitzen.

„Unser Ziel ist es, noch heuer eine schwarze Null zu erreichen. Wenn das heuer nicht mehr möglich ist, dann auf jeden Fall im nächsten Jahr. Dazu müssen Kosten gesenkt, die Effizienz erhöht und der Standort gesichert werden. Wir benötigen aber auch ein klares Bekenntnis zum Drehkreuz Wien“, erklärt Peter Malanik abschließend. (red)


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