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Frontier Airlines meldet Insolvenz an
Der Krise der kleinen US-Fluggesellschaften nimmt kein Ende: Als jüngstes Opfer meldete der Billigflieger Frontier Airlines Insolvenz an.
Flugbetrieb soll allerdings unter Gläubigerschutz weitergehen, gab der Anbieter mit Heimatflughafen Denver (Colorado) bekannt. Binnen eines Monats gingen damit vier kleine Fluggesellschaften in den USA Pleite. Die anderen drei hatten wegen Treibstoffkosten auf Rekordhöhe und der US-Konjunkturkrise gleich auch den Betrieb eingestellt.
Frontier Airlines nannte als Grund für die Anmeldung der Insolvenz einen Streit mit ihrem wichtigsten Kreditkartendienstleister. Dieser habe völlig unerwartet angekündigt, Einnahmen aus dem Ticketverkauf zurückzuhalten. Unter Gläubigerschutz ("Chapter Eleven") will die Gesellschaft nun ihre Finanzen neu ordnen.
In der vergangenen Woche hatten die Fluggesellschaften Aloha Airgroup (Hawaii), ATA Airlines (Indiana) und Skybus (Ohio) aufgegeben. Zudem kündigte die Charter-Fluglinie Champion Air (Minnesota) die Einstellung ihrer Flüge zum 31. Mai an, allerdings ohne Insolvenz anzumelden. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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