Travel Trends: Europäer berechenbar

Nach den jüngsten Prognosen der ITB Berlin wird China das Land sein, dessen Bevölkerung nach der wirtschaftlichen Rezession wieder überproportional stark die Reiselust gepackt hat und die Reisepläne schon im laufenden Jahr umsetzen wird.

Dagegen will in Nordamerika auch in diesem Jahr trotz verbesserter Wirtschaftsperspektiven kein Fernweh aufkommen. Die von der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise gebeutelten Amerikaner werden nach dem vom Forschungsinstitut IPK International im Auftrag der Messe Berlin erhobenen World Travel Trends Report 2010 ihre Reisen außerhalb des amerikanischen Kontinents um weitere 5% reduzieren. Die Europäer bleiben dagegen für die Reiseindustrie eine berechenbare Größe: Sie wollen mehrheitlich reisen und lassen sich von aktuellen Konjunkturberichten offensichtlich nicht weiter beeinflussen, heißt es in einer Mitteilung der ITB.

Nach Aussagen des IPK wird das Volumen der Privatreisen in Europa im laufenden Jahr das Niveau, das vor Beginn der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise herrschte, längst nicht erreichen. Auch wenn Europa kein einheitliches Bild zeigt, so werde sich die Zahl der Reisen auf dem Kontinent nur um einen Prozentpunkt nach unten oder oben bewegen, sich also auf dem Niveau des Krisenjahres 2009 einpendeln. (red)


  itb, studie


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