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Österreicher machten 2004 weniger Urlaubreisen
Die Österreicher haben 2004 13,2 Millionen Urlaubsreisen (ab einer Übernachtung) gemacht - um 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr - und dafür 11,9 Mrd. Euro ausgegeben, teilt die Statistik Austria mit.
48,5 Prozent der Urlaube verbrachten die Österreicher im Inland. Von den Gesamtausgaben entfiel 2004 mit 3,5 Mrd. Euro allerdings nur rund ein Drittel auf Urlaubsreisen in Österreich, während für Auslandsurlaube - deren Anteil im Vorjahr bei 51,5 Prozent lag - mit 8,4 Mrd. Euro mehr als doppelt so viel ausgegeben wurde.
Den Angaben der Statistik Austria zufolge entfielen 59,4 Prozent aller Urlaubsreisen auf Haupturlaubsreisen mit vier und mehr Nächtigungen, bei den Kurzurlaubsreisen machte der Anteil 40,6 Prozent aus. Unter den Urlaubsdestinationen rangierte wie schon in den Jahren zuvor auch 2004 Italien sowohl bei Haupt- als auch Kurzurlauben an der ersten Stelle. Am zweithäufigsten wurde bei Kurzurlauben Deutschland (vor Ungarn, Kroatien, Tschechien und Slowenien) frequentiert, bei den Haupturlauben war es Kroatien (dann folgten Griechenland, Deutschland, Spanien und die Türkei).
Laut den Erhebungen der Statistik Austria wurden 2004 zusätzlich zu den Urlaubsreisen 3,3 Millionen Dienst- und Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung von Österreichern über 15 Jahren durchgeführt. Die Geschäftsreisen bezogen sich mehrheitlich auf das Inland (53 Prozent), der Anteil der Auslandsgeschäftsreisen betrug demnach 47 Prozent.
Die Ausgaben im Zuge von Geschäftsreisen erreichten 1,7 Mrd. Euro, wobei ein Drittel im Inland (0,5 Mrd. Euro) und zwei Drittel im Ausland (1,2 Mrd. Euro) umgesetzt wurden. Die meisten Dienst- und Geschäftsreisen führten nach Deutschland (42,5 Prozent), mit großem Abstand gefolgt von der Schweiz (7,5 Prozent), Italien (7,3 Prozent), Frankreich (4,3 Prozent), Spanien (3,3 Prozent) und Tschechien (3,0 Prozent).
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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