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Deutsche Touristen in Antalya gestrandet
Mehrere hundert deutsche Touristen sitzen seit Freitag wegen finanzieller Probleme ihres Reiseveranstalters Interflug in Antalya fest.
Laut DRV hat der deutsche Reiseveranstalter mit Sitz in Hamburg am Sonntag einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen erklärte am Montag, dass der Betrieb eingestellt sei. Der DRV will nun klären, wie die Passagiere zurück nach Hause gebracht werden könnten, wie Sprecherin Sibylle Zeuch erklärte.
Interflug selbst erklärte, der Ärger um den türkischen Charterflieger Onur Air habe die Firma in Bedrängnis gebracht. Der Veranstalter mit vollem Namen "Interflug Charter System Reise und Handels GmbH" habe den überwiegenden Teil der Gäste in den letzten vier Jahren mit Onur Air befördert, heißt es. Nach dem Flugverbot von Onur Air hätten Reisebüros Zahlungen an Interflug eingestellt oder verzögert. Außerdem habe es Probleme mit dem Luftfahrtbundesamt bei den von Interflug benannten Ersatzgesellschaften gegeben.
Ein Sprecher von Interflug erklärte am Montag, das Unternehmen habe eine Versicherung zur Rückführung von gestrandeten Reisenden abgeschlossen. In der Branche herrscht Verwunderung darüber, warum kein Rückflug organisiert wird, falls Interflug tatsächlich die Versicherung abgeschlossen hat.
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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