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Europa verliert Gäste an außereuropäische Länder
Verglichen mit der internationalen Konkurrenz hat sich das touristische Wachstum Europas in den letzten Jahren merklich verlangsamt.
Obwohl derzeit knapp 60 Prozent der internationalen Touristen ihren Urlaub in Europa verbringen, warnte ÖW-Chef Arthur Oberascher davor, dass sich dieser Anteil in den nächsten 20 Jahren auf 40 Prozent verringern könnte. Die Entwicklung der Wirtschaftsboom-Länder China, Indien, Russland oder Brasilien bewirkt eine substanzielle Verlagerung der internationalen Reiseströme, erörterte Oberascher in seiner Eröffnungsrede zum Auftakt einer zweitägigen Konferenz der European Travel Commission ETC am Montag in Wien. Nach Angaben des ÖW-Chefs beträgt der Anteil des Tourismus am europäischen Bruttosozialprodukt rund zehn und am am europäischen Arbeitsmarkt zwölf Prozent.
(ag/red)
Autor/in:
Susanna Hagen
Freie Journalistin
Die gebürtige Wienerin hat in Afrika und Asien gelebt und war dann über lange Jahre Mitglied im fixen Redaktionsteam. Ihre Leidenschaft für sinnstiftenden Tourismus lebt sie seit 2007 aus. Sorgsam gestalteter Tourismus und respektvoller Umgang mit der Natur und den Gastgebern sind für sie der Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Sie identifiziert und beschreibt weltweite Beispiele, so etwa für Armutsbekämpfung, Inklusion oder Naturschutz durch Tourismus. In diesem Bereich ist sie als „Freie“ auch immer wieder für tip und reisetipps unterwegs.
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22 September 2026
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