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Auf den Inhalt kommt es an

Sie kennen die Situation: Sie öffnen Ihre E-Mailbox und finden darin viel zu viele Mails.

Persönliche, geschäftliche, dringende, unwichtige, langweilige. So wie Ihnen geht es oft auch Ihren Kunden. Nun drehen wir den Spieß um: Sie haben einen Newsletter geschrieben und online verschickt. Die neuesten Nachrichten: ein aktueller Kundenevent, ein neuer Katalog oder eine attraktive Verkaufsaktion. Wie schaffen Sie es nun, dass Ihre Kunden diesen Newsletter lesen und nicht in den digitalen Mistkübel werfen? Die aktuelle tip-Counterschulung zeigt, wie’s geht.



Tipps vom Experten

Günter Exel
Günter Exel verknüpft als Marketingconsultant die Bereiche Internet, Social Media, Presse, Print & PR. Als langjähriger Fachjournalist und Marketingleiter in der Touristik kennt er die Bedürfnisse und Anliegen der Reisebranche.

www.guenterexel.com




Der Inhalt: Mehrwert schaffen!

Bevor Sie überhaupt beginnen, Ihren Newsletter zu gestalten, müssen Sie an Ihre Leserschaft denken:

  • Wie sieht diese aus?
  • Was interessiert meine Kunden wirklich?
  • Wo liegt für die Kundschaft der Mehrwert meiner Information?

Haben Sie diese Fragen beantwortet, überlegen Sie sich den Inhalt Ihres Newsletters. Dieser kann vom außergewöhnlichen Reiseangebot über aktuelle Trends und exklusive Vorab-Informationen bis hin zu Gratisangeboten oder Frühbucheraktionen alles beinhalten. Wichtig ist:

  • Machen Sie neugierig. Stellen Sie Fragen. Lösen Sie Probleme. Bieten Sie Rat an.
  • Teilen Sie persönliche Erfahrungen - in eigenen Reisereportagen und mit ausgewählten Tipps.
  • Unterhalten Sie: Bieten Sie Links zu Quizzes, Gewinnspielen, Umfragen, etc.
  • Haben Sie Spaß beim Schreiben! Verlieren Sie dabei nicht Ihre Kunden aus den Augen - Best Ager sprechen eine andere Sprache als Studenten, Luxusreisende verwenden eventuell andere Ausdrücke als Familien.

Der Aufbau: Das Wichtigste zuerst

  • Am Anfang steht - der Betreff. Die Betreffzeile ist wie die Überschrift eines guten Artikels in einer Zeitung und entscheidet, ob Ihr Mail gelesen wird. Fassen Sie sich also im Betreff kurz: Wichtige Begriffe gehören an den Satzanfang!
  • Vorsicht vor Spamphrasen. Vermeiden Sie jegliche Formulierungen, die einem Spam-Mail ähnlich kommen könnten. Sonst landet Ihr Newsletter direkt im Spamordner und hat erst gar keine Chance, gelesen zu werden.
  • Sprechen Sie den Empfänger Ihres Newsletter direkt an: Guten Tag, Frau YY, Herr XX.
  • Auch im Newsletter gilt: Das Wichtigste kommt zuerst. Fassen Sie die interessantesten Inhalte zusammen. Der Empfänger findet so das für ihn Lesenswerte leichter.
  • Schreiben Sie in kurzen, klaren Sätzen. Newsletter werden kaum ganz gelesen, sondern meist nur überflogen. Geben Sie der Leserschaft somit genaue Anweisungen, was sie wo findet.
  • Vorsicht bei Bildern - sie sollten einerseits zum Text passen, andererseits muss der Text auch bei automatischer Bildunterdrückung verständlich sein.
  • Verlinken Sie Informationen im Newsletter mit wichtigen Bereichen Ihrer Homepage.
  • Geben Sie Kontaktdaten und ein Impressum an - Sie erleichtern es Ihren Kunden, Sie zu kontaktieren.

Die liebe Technik

Impressumspflicht, Double Opt-in, HTML oder Text? Sie haben keine Ahnung, worum es geht? Lassen Sie sich nicht entmutigen. Hier zwei Links mit kompakten Informationen zum Thema:

  • Eine Checkliste zur Optimierung Ihres eigenen Newsletters finden Sie auf www.j.mp/nl-checklist
  • Das WIFI und die WKÖ haben einen „Leitfaden E-Mail-Marketing“ herausgegeben, der auch ausführlich über rechtliche Vorschriften informiert. Gratis-Download für WKÖ-Mitglieder: www.j.mp/nl-leitfaden

Vernetzung

Newsletter und Homepage sind heute bei weitem nicht die einzigen Webmarketing-Instrumente. Immer mehr Inhalte werden über Social Networks und Bookmark-Dienste verbreitet. Sie können Ihren Newsletter somit als Einstieg zu Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, YouTube & Co verwenden, indem Sie etwa:

  • Videos in Ihren Newsletter einbetten oder verlinken.
  • Links zu Ihrer Facebook- oder Twitter-Seite in den Newsletter einbetten.
  • Ihren Newsletter und dessen Online-Version mit so genannten „share to social“-Links versehen. Über diese kann der Empfänger den Newsletter leichter weiterverbreiten.

    Ein Beispiel für einen Facebook-Link: http://www.facebook.com/share.php?u=http://webversion-des-newsletters.at
    Ein Beispiel für einen Twitter-Link: http://twitter.com/home?status=http://webversion-des-newsletter.at
  • auf www.seitzeichen.de einen Bookmark-Button erstellen, den Sie als HTML-Code ganz einfach in Ihren Newsletter kopieren können.
  • das "Sharing" auch in der Online-Version des Newsletters ermöglichen: Verlinken Sie zum Newsletter-Anmeldeformular und bieten Sie auch dort Bookmark-Buttons an.
  • sicherstellen, dass Ihr Newsletter auch im mobilen Internet (Handy) gut dargestellt wird.

  counterschulung


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