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Betriebsrat erhebt Vorwürfe gegen AUA
Der Betriebsrat des fliegenden AUA-Personals will sich nun mit Hilfe der Richter in „Ägypten-Krisensitzungen“ der AUA-Manager hineinreklamieren.
Am Montag Nachmittag lässt Bord-Betriebsratschef Karl Minhard eine Einstweilige Verfügung gegen die AUA einbringen. Minhard wirft der AUA-Leitung Vertragsbruch vor, jedenfalls aber Wortbruch, wie er zur APA sagte. Die AUA wies den Vorwurf entschieden zurück. Zum wiederholten Male gebrochen hat die AUA in Minhards Augen die geltende Betriebsvereinbarung. Sie sehe vor, dass die Belegschaftsvertretung an Krisen-Treffen zur Lage in teilnimmt.
Dass das Management erkläre, es handle sich um keine Krisentreffen, ist für Minhard „kompletter Schwachsinn. Die ganze Welt weiß, dass es eine Krise gibt in Ägypten. Da unten tut sich was.“ AUA-Sprecher Martin Hehemann wies am Montag alle Vorwürfe zurück. „Falls es Krisensitzungen zur operationellen Sicherheit des Flugbetriebs gibt, darf der Betriebsrat dabei sein.“ Im jetzigen Fall sei dies aber nicht das Thema. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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15 Juni 2026
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