Gordon: „Branche nicht krank reden"

„So bedauerlich eine verpatzte Reise im Einzelfall auch ist, lassen wir uns aber keinesfalls eine ganze Branche krank reden", erklärt Edward Gordon, der Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der WKÖ anlässlich der Meldungen zur steigenden Zahl von Urlauber-Beschwerden.

"Selbst wenn die vielfach kolportierte Zahl von 10.000 Reisebeschwerden stimmen sollte: Die Reiseveranstalter sind bemüht, in jedem individuellen Fall eine für den Kunden zufieden stellende Lösung zu finden - was in den meisten Fällen auch gelingt", hält er fest. Nur etwa 15% dieser Beschwerden würden tatsächlich vor Gericht landen, doch auch in diesen Fällen werde nicht immer zu Gunsten des Reisenden entschieden. „In Anbetracht der mehr als 2 Millionen durchgeführten Pauschalreisen pro Jahr weisen die heimischen Reiseveranstalter damit eine Mängelquote im Promillebereich auf", meint Gordon. (red)

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